Presseschau

Es bahnt sich eine Krise um die Übergangsregierung an, die der designierte Staatspräsident Rumen Rade in den ersten Tagen im Amt bilden muss. Experten lehnen massenweise Ministerposten ab. Offensichtlich wird Radew einen Teil seines Teams in den Ministerrat schicken müssen, schreibt die Tageszeitung Trud.
„Neue Anti-Russland-Welle im Anmarsch“, titelt die Tageszeitung Duma. US-Senatoren wollen neue Sanktionen gegen Moskau. Staatspräsident Plewneliew bittet Trump, sich nicht mit Moskau zu versöhnen, fügt das Blatt hinzu. „Plewneliew und weitere 16 mit Brief an Trump im Dienste von Soros, titelt der Monitor. Ein Artikel in der Tageszeitung 24 Tschasa, zitiert einen Bericht, laut welchem Russland Kompromate gegen Trump in der Hand hat, russische Hacker, die für Trump arbeiten, sollen vorübergehend in Plowdiw untergetaucht seien.
In Umsetzung des Planes zur Bekämpfung von Alltagskriminalität bis Jahresende sollen 3.000 weitere Beamte eingestellt werden, besonders s.g. Wachdienstmitarbeiter aus den Reihen früherer Polizisten und Militärs, zitiert Capital Daily Innenministerin Rumjana Batschwarowa.
Bis zu 15 Jahre Haft für Schmuggel von Minderjährigen, bei Gewaltanwendung oder wenn sich herausstellt, dass der Schmuggler eine Dienstperson ist. Das sehen die vom Parlament verabschiedeten Änderungen zum Strafgesetz vor, informiert die Tageszeitung Telegraf. Die Mindeststrafe für Flüchtlingsschleuser wird auf fünf Jahre angehoben, die Bußgelder dafür bewegen sich zwischen 7.500 und 12.500 Euro.
Patienten und Ärzte gegen beschnitten Zugang zu Behandlung von Hepatitis C, vermerkt die Tageszeitung Sega. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt für die neuste Therapienach wirtschaftlicher Zweckmäßigkeit: Für Alkoholiker und Drogenabhängige mit niedriger Lebenserwartung werden keine Präparate gewährt.
Weltbank korrigiert BIP-Wachstum Bulgariens auf 3,2 Prozent nach oben, schreibt die Tageszeitung 24 Tschasa.
Ministerpräsident Bojko Borisow schickt Militärhubschrauber nach Burgas, um ein fünfjähriges Mädchen mit Windpocken und eiternden Wunden in eine Spezialklinik nach Sofia zu transportieren, vermerkt die heutige Presse. Der Standart unterbreitet den Vorschlag, den Flughafen Sofia nach dem bulgarischen Freiheitskämpfer Wasil Lewski zu benennen. In diesem Jahr wird der 180. Geburtstag des großen Bulgaren begangen.
Zusammengestellt von Miglena Iwanowa
Übersetzung: Christine Christov
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