Erfolgreiches erstes Quartal des bulgarischen EU-Vorsitzes

Foto: parleu2018bg.bg

Bulgariens Ministerin für den EU-Ratsvorsitz, Liljana Pawlowa, schätzt die ersten 3 Monate des bulgarischen EU-Ratsvorsitzes als erfolgreich und zugunsten aller EU-Bürger ein.

Von den geplanten 324 Foren seien bereits 100 in Sofia durchgeführt worden, an denen sich rund 10.000 Delegierte beteiligt haben. „Unsere Experten in Brüssel arbeiten intensiv an der Gesetzgebung und haben bereits 700 Sitzungen absolviert. Fortschritte wurden insbesondere in der Debatte über die Beibehaltung der Kohäsionspolitik im neuen EU-Haushalt und die Reformen im gemeinsamen europäischen Asylsystem erreicht“, unterstrich Pawlowa.

In Bezug auf die Priorität des bulgarischen EU-Vorsitzes, die Integration der westlichen Balkanländer, sagte Pawlowa, dass intensive Vorbereitungen für das Gipfeltreffen im Mai laufen, auf dem eine Sofioter Erklärung mit konkreten Projekten und Engagements verabschiedet werden soll.

Während des bisherigen bulgarischen EU-Ratsvorsitzes wurden konkrete Texte zu wichtigen Themen verabschiedet – wie die Klimaschutzregelung, die Direktiven für die Gebäudeenergieeffizienz, über die Abfallprodukte, das Regelwerk für die Überwindung der geografischen Blockade beim Online-Handel und andere.

Es sei nicht übertrieben zu behaupten, dass das Interesse an Bulgarien gestiegen ist“, sagte Ministerin Pawlowa weiter. In den Medien seien 18.000 Berichte über den bulgarischen EU-Vorsitz erschienen, von denen nur 5,6% negativ waren. Für den Gipfel am 16. und 17. Mai werden 1000 akkreditierte ausländische Medien erwartet. Die Live-Übertragungen der wichtigsten Sitzungen mit dem bulgarischen EU-Vorsitz wurden 40.000 Mal angesehen. Das Online-Portal des bulgarischen EU-Vorsitzes wird vorwiegend von Personen im Alter zwischen 25 und 34 Jahre besucht.

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