15. April – Tag des ungläubigen Thomas

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Am ersten Sonntag nach der Auferstehung Christi wird einem der 12 Apostel gedacht, der für seine Zweifel bekannt ist. Als Christus auferstanden und seinen Jüngern erschienen ist, soll Thomas nicht anwesend gewesen sein. Als sie ihm später vom Erscheinen des gekreuzigten Herrn berichteten, soll Thomas geantwortet haben, dass er es erst dann glauben werde, wenn er Christus selbst sehen und mit Händen ertasten kann, dass es der Gekreuzigte ist, der da vor ihm steht.

In der ersten Woche nach Ostern erscheint Christus seinen Schülern und fragt Thomas, ob er jetzt glaubt. Dann soll er den berühmten Satz: „Selig, die nicht sehen und doch glauben“ gesprochen haben. Nach diesem Vorfall soll Thomas daraufhin zu einem der opferbereiten Nachfolger des christlichen Glaubens geworden sein.

Mit dem Sonntag, der dem heiligen Thomas gewidmet ist, endet die im Volksmund genannte „helle Woche“ oder „leere Woche“, weil sieben Tage lang nicht gearbeitet wurde.

An dem des Heiligen Thomas gewidmeten Sonntag färbten die Frauen in früheren Zeiten noch mal Ostereier und verteilten sie, um den Seelen der Verstorbenen zu gedenken. Namenstag feiern alle, die den Namen Toma, Tomislaw oder Tomislawa tragen.

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