Festival „Welttheater“ in Sofia setzt Akzente auf die unterschiedliche Präsentation des Schauspiels

Foto: worldtheatreinsofia.wordpress.com

Das Festival „Welttheater“, das vom 4. – 19. Juni in der bulgarischen Hauptstadt Sofia stattfindet, läuft bereits auf Hochtouren. Dieses Jahr sind Aufführungen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Tschechien, Russland und Großbritannien zu sehen.

Zum Auftakt wurde die japanische Performance „Hakanai“ gezeigt – eine visuelle Reise in den dreidimensionalen Raum zwischen Fiktion und Realität. Hakanai bedeutet in etwa Sehnsucht nach Illusion oder Vergänglichkeit. Die choreographierte Performance-Installation verbindet Elemente aus Projection Mapping und Computer-Generated-Imagery mit Sensoren, um eine dynamische Reaktion auf die Bewegungen und die Position der Tänzerin zu triggern. Sound und Visuals entstehen erst live, wodurch jede Performance zu einem einzigartigen Erlebnis wird.

Das Festival „Welttheater“ setzt in diesem Jahr Akzente auf die unterschiedliche Präsentation des dramatischen Theaters. Die Entwicklung der neuen Technologien ermöglicht die Übertragung von Aufführungen über Satellit oder online streaming, so dass die Zuschauer im Haus des Kinos in Sofia und die Zuschauer in Warna im Saal Europa und im Festival- und Kongress-Center gleichzeitig eines der herausragenden Ereignisse der diesjährigen Theatersaison – die ungewöhnliche Interpretation des klassischen Stücks von Tschechow „Drei Schwestern“ von Timofej Kuljabin gleichzeitig miterleben können. Kuljabin gilt als das „Wunderkind des modernen russischen Theaters“.

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