Mazedonischer Premier entschuldigt sich bei Bulgaren für Aussage

Zoran Zaev
Foto: Archiv

Auf seiner Facebook-Seite entschuldigte sich der Ministerpräsident Mazedoniens Zoran Zaev bei den Bulgaren, die er als „Freunde und Brüder“ bezeichnete, für seine Worte in einem Fernsehinterview, in dem er den Aufstand am Elias- und Christi-Verklärungs-Tag als „mazedonischen Aufstand“ bezeichnet hatte. Diese Aussage sei ein unbeabsichtigter Fehler gewesen. Zaev erinnert daran, dass Mazedonien und Bulgarien seit über einem Jahr bereits mehrmals Ereignisse aus ihrer gemeinsamen Geschichte zusammen begangen haben und begehen. Die Entschuldigung des mazedonischen Premiers erfolgte am Tag nach dem Kommentar seines bulgarischen Amtskollegen Bojko Borissow, der meinte: „Wenn die Zeit gekommen ist, dass Bulgarien seine Haltung zum EU-Beitritt Mazedoniens ausdrücken muss, wird es sich an diese Worte erinnern und seine Entscheidung treffen“.

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