Blickpunkt Balkan

Erklärung von US-Staatssekretär Pompeo von Ankara dementiert

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Der Sprecher des türkischen Präsidenten, Ibrahim Kalan, bezeichnete die Erklärung des US-Außenministers Mike Pompeo, dass das wahre Ziel der Türkei in Syrien die Kurden seien, als „weitab jeglicher Vernunft“. Nicht die Kurden, sondern ihren Schutz vor den IS-Terroristen, der Arbeiterpartei Kurdistands, den Selbstverteidigungskräften des Volkes und der Demokratischen Union sei das Ziel Ankaras, habe Kalan unterstrichen. Zuvor hatte John Bolton, Sicherheitsberater des US-Präsidenten, gewarnt, dass die USA ihre Kräfte so lange in Syrien behalten werden, bis die Türkei sich zum Schutz der Kurden verpflichtet.


Athen glaubt an der Unterstützung des Vertrages von Prespa durch das Parlament

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Der Sprecher der griechischen Regierung Dimitris Tzanakopoulos erklärte gegenüber der ANA-MPA, dass der Vertrag von Prespa über den Namen Mazedoniens den Interessen Griechenlands und der gesamten Region diene. Der Sprecher äußerte seine Zuversicht, dass die progressiven politischen Kräfte Griechenlands, trotz der Differenzen mit der Regierungspolitik, diese „historische Chance nicht ungenutzt lassen“.


Politiker aus Montenegro warnen vor antiserbischer Koalition auf dem Balkan

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Die Informationsagentur Makfax, die von der Nachrichtenagentur Focus zitiert wurde, meldete, dass die Führer der montenegrinischen Parteien Neue serbische Demokratie, Andria Mandic, und der Demokratischen Volkspartei, Milan Knezevic, dem serbischen Präsidenten Alexander Vucic und dem serbischen Mitglied des Vorsitzes von Bosnien und Herzegowina, Milorad Dodik, vorgeschlagen haben, die Grenzen zwischen Montenegro, Serbien und der Republik Srpska zu öffnen. In einer gemeinsamen Erklärung warnen Mandic und Knezevic vor der gefährlichen Tendenz in der Region eine antiserbische Koalition zu formieren, die Albanien, Montenegro, Kroatien, Mazedonien und Kosovo einschließt.


Proteste gegen serbischen Präsidenten in Belgrad dauern an

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Erneut haben Tausende Serben am letzten Samstag in Belgrad gegen die aggressive Rhetorik von Präsident Vucic protestiert, der erklärt hatte, dass selbst wenn 5 Millionen zum Protest auf die Straße gehen, er keine einzige Forderung der oppositionellen Führer erfüllen werde, da sie diskreditiert seien.
Die Demonstranten halten die regierende Progressive Partei für autoritär und korrupt. Laut soziologischen Umfragen aber werde die Regierung von 53,3% der Wähler unterstützt. Mit einer parlamentarischen Mehrheit von 160 Abgeordneten haben sie einen erheblichen Vorsprung vor den anderen Parteien.


Die Kälte hat Mazedonien fest im Griff

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Die Quecksilbersäule fiel in Mazedonien auf Minus 21°C. Die Schneedecke beträgt 65 cm. Mehr als 1000 Einwohner der Dörfer Brest, Malino und Tanuschewzi sind von heftigen Schneefällen blockiert.
Wie die Mazedonische Informationsagentur mitteilte, hat der Frost auch Albanien fest im Griff. Zahlreiche Gebirgsdörfer sind wegen der Schneemassen von der Außenwelt abgeschnitten. In Ostalbanien soll ein 58jähriger Fahrradfahrer erfroren sein.

Zusammengestellt von: Stoimen Pawlow

Übersetzung: Georgetta Janewa

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Blickpunkt Balkan

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