Zukunft von EU in Wahlkampagne für Europaparlament kaum erwähnt

In allen Botschaften der bulgarischen Parteien in ihren Wahlkampagnen für die Europawahl waren in unterschiedlichen Maße Hassreden enthalten, heißt es im Bericht des Europäischen Zentrums für die Beobachtung der Wahlen für das Europaparlament, der heute vorgestellt und von der BTA zitiert wurde. Diese Herangehensweise habe nicht zum Erfolg geführt. Die bulgarischen Wähler seien gegenüber der Wahlkampagne gleichgültig geblieben, da es kein Gespräch über die EU gegeben habe. Anstatt über die Zukunft Europas zu sprechen, haben es die bulgarischen Parteien vorgezogen, mit dem Gedanken an die künftigen Kommunalwahlen ihre Kräfte zu messen. Die grundlegenden Fragen der europäischen Tagesordnung wie die Migration und der Umweltschutz seien nicht angeschnitten worden, heißt es im Bericht. 

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