Italien ehrt bulgarischen Schriftsteller Pentscho Slawejkow

Foto: Elena Schachanowa

In der italienischen Stadt Mailand wurde ein Denkmal in Form einer Parkbank, auf der der bulgarische Schriftsteller Pentscho Slawejkow sitzt, eingeweiht. Slawejkow wurde 1866 in Trjawna geboren und starb 1912 in Brunate, Italien. Sein Denkmal in Mailand schuf der bulgarische Bildhauer Adrian Nowakow. Es steht in einer kleinen Parkanlage unweit der Hauptbibliothek „Sormani“, in der der bulgarische Schriftsteller näher vorgestellt wurde. Das Denkmal entstand auf Idee des bulgarischen Konsulats in Mailand. Es ist das zweite Denkmal von Pentscho Slawejkow in Italien; das erste wurde 2007 im Hof der Bibliothek von Brunate eingeweiht.
Pentscho Slawejkow zählt zu den vielseitigsten Autoren der bulgarischen Literatur. Die Zeit und die Situation im damaligen Bulgarien hatte ihn dazu gemacht. Er, der Sohn des Dichters Petko Slawejkow, war Mitarbeiter der Sofioter Nationalbibliothek und 1908-1909 Direktor des Nationaltheaters. Wegen seiner antimonarchistischen Haltung aus dem Staatsdienst entlassen und außer Landes vertrieben, verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens in Italien. Er schrieb patriotische Verse, Natur- und Liebeslyrik und philosophisch-reflektierende Gedichte und Poeme, sammelte aber auch Volkslieder und schrieb wissenschaftliche Abhandlungen zu Problemen der Literatur.

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