Restaurierte bulgarische Kirche „Hl. Stephanus“ in Istanbul feierlich wiedereröffnet

Foto: Alexander Welew

Mit einer religiösen Zeremonie, zelebriert vom bulgarischen Patriarchen Neofit und dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus, wurde in Istanbul die bulgarische Kirche „Hl. Stephanus“ für Besucher wiedereröffnet. Vordem führten beide Patriarchen eine Wasserweihe der Kirche durch, die in den vergangenen 7 Jahren grundlegend restauriert wurde. Anwesend war eine offizielle bulgarische Abordnung mit Ministerpräsident Bojko Borissow an der Spitze. Vor der Kirche empfing Borissow eine türkische Delegation, angeführt vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dem Ministerpräsidenten Binali Yıldırım.

Vor der Zeremonie antwortete Borissow auf eine Journalistenfrage, ob der Weg der Türkei nach Europa durch Bulgarien führe, dass der Frieden und die Verbesserung der Beziehungen zwischen der Türkei und Europa auf viele Fragen eine Antwort geben würden. Bulgarien, so Borissow, könne als Vorsitzender im Rat der Europäischen Union dazu einen Beitrag leisten.

Bei der Wiedereinweihung der Kirche sagte der bulgarische Patriarch Neofit, dass die Erneuerung dieses Gotteshauses „Dank der guten nachbarschaftlichen Beziehungen und der fruchtbringenden Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern und unseren orthodoxen Kirchen“ möglich geworden sei. In Istanbul werden Seine Heiligkeit der bulgarische Patriarch Neofit und der Ökumenische Patriarch Bartholomäus die Frage nach der Autokephalie der Mazedonischen orthodoxen Kirche besprechen.