Trotz der starken Hitze haben wir in den letzten zwei Wochen relativ viele Zuschriften erhalten, worüber wir uns natürlich sehr freuen. Schauen wir also zuerst, wessen Briefe und Empfangsberichte uns in dieser Zeit erreicht haben.
E-Mails kamen von Christoph Preutenborbeck aus Odenthal, Heinrich Eusterbrock aus Kaufbeuren, Dirk de Hek aus Arnhem in den Niederlanden, Bernd Seiser aus Ottenau, Hendrik Leuker aus Bamberg und Hans Gallasch aus Erkrath.
Elektronische Empfangsberichte sind eingegangen von Klaus Köhler aus Probstzella, Oliver Fülla aus Simmern, Hartmut Broschat aus Frankfurt am Main und Dieter Feltes aus Pyrbaum.
Briefe, Empfangsberichte und Ansichtskarten erhielten wir von Werner Hoffmann aus Güstrow.
Faxe schickten Günter Spiegelberg aus Güstrow, Bernhard Henze aus Köhra und Hendrik Leuker aus Bamberg.
Schauen wir nun, was Sie uns in letzter Zeit Interessantes geschrieben haben. Heute beginnen wir mit einem Zitat aus der E-Mail von Oliver Fülla aus Simmern: „Liebe Freunde bei Radio Bulgarien! Vielen herzlichen Dank für die Zusendung der ersten beiden QSL-Karten für dieses Jahr. Es ist sehr schön, dass Sie diese Tradition beibehalten haben, obwohl Sie nicht mehr auf Kurzwelle senden“, freut sich Oliver Fülla und weiter heißt es in seiner E-Mail an uns: „Da ich Physiklehrer bin, fand ich das Gespräch mit dem jungen Astronomen in der Reihe "Darf ich vorstellen?" sowie den Beitrag zu Gewalt an Schulen besonders interessant. In einer Postecke machte ein Hörer den Vorschlag, ein Quiz zu den Sendungen von Radio Bulgarien zu veranstalten. Ich halte das für eine gute Idee. Es würde uns Hörer sicherlich zu noch intensiverem Zuhören und auch zum Schreiben motivieren“, meint Oliver Fülla und weiter: „Die Sendung vom 13. Juni war randvoll mit hörenswerten Themen. Egal ob All-inlusive-Urlaub, Rauchverbot oder Müll-Recycling, all diese Themen werden auch in Deutschland immer wieder diskutiert. Deshalb war schön, einmal etwas über die jeweilige Situation in Bulgarien zu erfahren“, schreibt Oliver Fülla.
Unser langjähriger Hörer Heinrich Eusterbrock aus Kaufbeuren hat sich zu unserer Freude auch wieder mit einer E-Mail bei uns gemeldet. Darin heißt es unter anderem: „Ich danke Ihnen sehr herzlich für die QSL-Karte mit dem Sonderstempel, der Ihre letzten Sendungen auf der Kurzwelle dokumentiert. Das ist für einen alten KW-Hörer wie mich natürlich ein begehrtes, wenn auch nicht unbedingt erwünschtes Sammlerstück. Aber wir müssen den Tatsachen ganz einfach ins Auge sehen. Der Schwund an Kurzwellensendern schreitet unaufhaltsam voran. Letztes Wochenende hat auch Radio Vatikan seine Sendungen zum größten Teil eingestellt. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet, sagt doch die katholische Kirche immer, sie ginge nicht mit dem Zeitgeist. Anscheinend in Finanzsachen doch“, meint resigniert Heinrich Eusterbrock.
Weiter geht es in der „Postecke“ von Radio Bulgarien mit einem Auszug aus dem Brief von Bernhard Henze aus Köhra: „Sicher habe ich immer mal die Sendungen verfolgen können, doch leider kann man Euch nun, nicht wie früher den Kurzwellenempfänger, überall hin mitnehmen. Man ist an den Computer gefesselt. Für mich ist es nur schade, dass Ihr es nicht geschafft habt, warum auch immer, Euch bei WRN „einzuklinken“. Dort werden manchmal Stationen endlos wiederholt, wo es doch reicht, einmal die Abendsendung zu wiederholen und dann die aktuelle Sendung. Vielleicht, ich kenne aber die Bedingungen von WRN nicht, gelingt es Euch im Herbst dort „Fuß zu fassen“! Ich wünsche es Euch von ganzem Herzen, denn Ihr habt und hattet immer ein hervorragendes Programm, was von viel Ehrlichkeit und Offenheit geprägt ist! Und dies wirf man keinem „zum Fraß vor“!!!! (keinem Finanzminister)“, meint Bernhard Henze und weiter: „Ich werde immer mal zu aktuellen Sachen Stellung nehmen, jedoch kaum eine QSL-Karte beantragen, denn auf das Internet gibt es nun einmal keine Karten und selbst bei Satellitenempfang wäre es schon fragwürdig. Man würde den ursprünglichen Geist, der hinter der QSL steckt, in Frage stellen! Trotzdem werde ich aber ein Programmhörer bleiben, weil mich die Menschen und auch das Land interessieren“, schreibt Bernhard Henze und wir freuen uns, dass er weiterhin Interesse für Bulgarien und unsere Sendungen zeigt.
Interessiert an unseren Sendungen ist weiterhin auch Hendrik Leuker aus Bamberg „Besonders interessant war der Bericht, der den Zusammenhang zwischen der bulgarischen und der krisengeschüttelten griechischen Wirtschaft aufzeigte“, schreibt Hendrik Leuker und weiter. „Hervorzuheben wäre auch der Beitrag über den Run auf die Facebook-Aktien, der auch vor Bulgarien nicht halt macht. Experten sind aber skeptisch, was die Rendite angeht. Ein Drittel der Bulgaren sind schon bei Facebook; ich selbst auch. Mein Profilphoto zeigt mich im Stadtpark von Sofia – das Foto hat Rossiza Radulowa im Mai 2010 aufgenommen“, schildert unser Hörer und weiter heißt es in seinen kurzen Notizen zu den gehörten Sendungen: „Der Beitrag „Zuhause in einem fremden Land“ war sehr hörenswert. Es ist interessant zu erfahren, dass Sofia nunmehr eine zweite U-Bahn-Stammstrecke bekommt. Ihre Hauptstadt kann man aber, wenn man Zeit hat, auch ganz gut erlaufen, (geht im Alltag nicht immer)“, lenkt Hendrik Leuker ein.
Eine E-Mail, die uns Michael Lindner aus Gera Mitte Mai geschrieben hat, ist erstaunlicherweise in unseren Spam-Ordner gelandet und wurde erst kürzlich entdeckt. Darin heißt es: „Ja, die QSL Karte der letzten Sendung ist gut hier eingetroffen. Trotz des traurigen Anlasses habe ich mich natürlich sehr über diese spezielle QSL gefreut. So langsam kann ich ein extra Album anfertigen mit QSL Karten "letzte Sendung". Es werden leider immer mehr. Inzwischen hat auch der niederländische Dienst von Radio Niederlande die Programme eingestellt und in einigen Tagen folgt die Einstellung der KW Sendungen von Radio Canada International. So sterben die großen Dienste aus. Einen "Trosttropfen" gibt es aber. Durch die frei werdenden Frequenzen steigen die Chancen für den Empfang exotischer Stationen aus Übersee“, vertröstet sich Michael Lindner und weiter schreibt er: „Wie hat Radio Bulgarien die Einstellung der Kurzwellenprogramme verkraftet? Sind viele Hörer verloren gegangen? Ich hoffe, dass der Hörerschwund nicht zu groß ist, so dass sich Ihre Arbeit auch lohnt. Ich jedenfalls bleibe Radio Bulgarien treu und werde mich ab und zu schriftlich melden, um unsere jahrzehnte lange Freundschaft zu erhalten.“
Nun, natürlich haben wir viele Hörer verloren, aber jene, die uns wirklich mögen, begleiten uns weiter, wenn auch im Internet. Darüber freuen wir uns sehr und hoffen, dass immer mehr alte Freunde unserer Sendungen zu uns zurück finden und wir auch neue Hörer für Radio Bulgarien gewinnen können.
Dieter Feltes aus Pyrbaum zum Beispiel gehört zu unseren Stammhörern, die uns ins Internet gefolgt sind. Hier ein Auszug aus seiner letzten E-Mail an uns: „Vielen Dank wieder für die Informationen. Nachdem immer mehr Kurzwellenstationen sich vom Radio verabschieden, habe ich mich auf das Internet verlegt. Hier sind die Informationen sehr umfangreich und ich kann sie aus vergangenen Tagen auch abrufen“, stellt Dieter Feltes fest und weiter heißt es in seiner E-Mail: „Der Bericht über die moderne Wirtschaft im heutigen Beitrag hat mich sehr fasziniert. Auch in unserem Haushalt zieht die moderne Technik immer mehr ein. Vor ein paar Jahren wäre das alles noch nicht möglich gewesen. Ich denke hier, alleine das Garagentor per Fernbedienung zu öffnen und zu schließen. Es gibt viele Sachen auch im Haushalt, die elektronisch gesteuert werden können“, schreibt Dieter Feltes.
Zu guter Letzt führen wir ein Zitat aus der letzten E-Mail von Hans Gallasch aus Erkrath an: „Sehr geehrte Damen und Herren der Deutschen Redaktion! Dass Sie nicht mehr auf der KW zu hören sind, macht mich immer noch ein wenig traurig. Ihre Präsentation im Internet ist hervorragend, und das macht es zum Teil wieder gut. So kann ich einen ganzen Abend damit verbringen, mich umfassend über Bulgarien zu informieren. Ich kann jederzeit unterbrechen, um z.B. ein Glas Wein oder Bier einzuschenken oder einen Telefonanruf entgegenzunehmen. Und die eine oder andere vertraute Stimme kann ich auch vernehmen. Hinzu kommt, dass viele Beiträge mit schönen, informativen Fotos unterlegt sind. So umfangreich und entspannt, so glaube ich, habe ich mich noch nie über ein anderes EU-Land informieren können. Ich freue mich, dass der Übergang vom "nur" gesprochenen Wort zum nun zusätzlich auch geschriebenen Wort so gut gelungen ist. Dass das weiterhin so bleibt, wünscht sich Ihr treuer - wenn auch schreibfauler - Bulgarien-Fan Hans Gallasch.“
Über diesen zuversichtlich stimmenden Brief von Hans Gallasch haben wir uns besonders gefreut. Wir hoffen, dass auch andere Hörer ihre Schreibfaulheit überwinden und sich wieder mit ein paar Zeilen bei uns melden!
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