Auch wenn der Sommer Urlaubs- und Reisezeit ist und man seltener zuhause in der Nähe der Radioempfängers verweilt, verfolgen Sie, unsere regelmäßigen Hörer und Internetnutzer, unsere Sendungen und schicken uns Ihre Briefe und Kommentare. Über 110 Briefe und elektronische Meldungen kamen in der Post von Radio Bulgarien in den Monaten August und September an und knapp 300 Hörer aus der ganzen Welt haben uns angerufen.
Hier das Interessanteste daraus.
„Auch wenn ich im Sommer deutlich weniger Radio als im Rest des Jahres höre, ist Radio Bulgarien einer der wenigen Sender, für die ich auch im Sommer immer wieder Zeit finde“, schreibt Jens Goessing aus Cremlingen. „Egal, wie das Signal Ihrer Station hier ankommt - es ist schön, dass es Sie gibt!“, lässt uns unser treuer Hörer Helmut Matt aus Herbolzheim wissen. „Radio Bulgarien in Deutsch, das ist engagiertes Radio, produziert von einer Redaktion, die nicht nur ihre Arbeit ernst nimmt, sondern auch die Hörer. Statt Meinung bieten sie eine Vielfalt an Informationen, die uns Hören helfen, uns selbst eine Meinung zu bilden.“
„Weiterhin macht es mir viel Freude, die bunten und abwechslungsreichen Programme aus Bulgarien einzuschalten“ schreibt in seinem Brief Jörg-Clemens Hoffmann aus Alsbach-Hähnlein. „Insbesondere die Musikfolklore mit ihren stimmungsvollen, feurigen Melodien ist ein besonderer Hörgenuss. Aber auch die vielfältigen Berichte rund um den Alltag, das politische Leben, Land und Leute sowie die bulgarische Geschichte sind für mich immer wieder hörenswert. So lerne ich aufgrund der Kurzwellensendungen Ihr Land immer neu und besser kennen. Dafür gilt mein besonderer Dank.“
„Fast glaube ich, dass je mehr Europa zusammenrückt, um so weniger wissen die Menschen voneinander“ schrieb uns Reiner Holtmann aus Hamm. „Radiohören ist zwar bei uns noch eine alltägliche Sache, aber doch eher nebenher und dann die Mainstream-Programme ohne großen Informationsgehalt. Und in diesen Programmen hört man über Bulgarien nichts. Und so bleibt bei vielen bei uns der Blick auf Bulgarien eben als Urlaubsland oder aber noch mehr als Hort der Korruption und Kriminalität. Daher ist so ein Auslandsprogramm wie Eures auch für mich gut, da ich immer wieder auch Informationen bekomme - die man gut im Bekannten- und Freundeskreis auch zum Abbau von Vorurteilen weitergeben kann. Macht weiter so!“
Harry Taylor aus Landsdowne in Pennsylvania in den USA schreibt in seinem Brief: „Das Programm von Radio Bulgarien ist professionell gemacht und hat einen breiten Themenumfang. Die Nachrichten über Bulgarien, den Balkan und Europa liefern Informationen, die man anderswo nicht finden kann. Ihr Programm enthält außerdem immer informative Sendungen über Musik, Kultur und Ereignisse in verschiedenen Regionen von Bulgarien. Ich höre sie sehr gerne.“ Aus Amerika kam auch der Brief von Carl Wolfe, NY, USA. Er teilte uns mit, dass ihm das Interview mit dem Generalsekretär des Europäischen DX-Klubs sehr gefallen hat. „Ihr Programm wird immer sehr gut präsentiert. Ich finde sie interessant und attraktiv“, sagt er weiter. „Mit großem Interesse verfolgte ich Ihre Sendung über die Landwirtschaft in Bulgarien, über das Essen und wie es zubereitet wird. Ich hoffe, dass die Europäische Union von Ihnen nicht verlangen wird, ihre Lebensweise und Charakter zu verändern“, schreibt Mick Horsefield aus Manchester in Großbritannien. Ein neuer Hörer unserer Programme in französischer Sprache Christer Brünström aus Schweden, ließ uns wissen: „Seit Jahren höre ich fast jeden Morgen Radio Bulgarien während ich arbeite. Sie spielen sehr schöne Musik. Ich bin ein Liebhaber der Volksmusik. Mir gefallen auch Ihre DX-Sendungen, in denen ich interessante und ausführliche Information finde. Ich arbeite als Philatelie-Journalist. Mich interessieren bulgarische Briefmarken und ich besitze eine Sammlung seit 1879, und einige der ersten Ausgaben mit Bildern aus Bulgarien.“ Roger Bussel aus Kanada beglückwünscht uns: „Bravo für Ihre wunderbaren Programme und die unglaubliche Folkloremusik, die in ihren Sendungen erklingt! Erfreuen Sie uns weiter!“
Neue Hörer aus Argentinien, Brasilien, Italien, Peru, den USA und Japan verfolgen mit Interesse die Sendungen von Radio Bulgarien in spanischer Sprache. „Ich genieße Ihre Sendungen, aus denen ich viel über die Traditionen, Folklore und Geschichte Ihres Landes erfahre. Radio Bulgarien bewegt mich zu täglichen „Reisen“ durch ein ersehntes Land. Meine Glückwünsche für Ihre Internetseite“, heißt es im Brief von Juan-Antonio Morales aus Spanien. Jorge Garcia Rangel aus Venezuela lädt Vertreter von Radio Bulgarien zur Teilnahme am Zweiten Treffen der Funkamateure und DXer, das Anfang nächsten Jahres in Venezuela stattfinden wird. „Wir würden es sehr gerne sehen, wenn Radio Bulgarien eine spezielle Präsentation über die Zukunft des Rundfunks und seine neuen Mission, Programm und Probleme bringen würde“, schreibt Jorge Garcia Rangel. „Ich bitte Sie unsere Forderung an die UNESCO zu unterstützen die internationalen Radiosendungen sowohl im Internet als auch auf Kurzwelle zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit zu erklären und einen Welttag der internationalen Radiosendungen zu proklamieren“, schrieb uns Berny Solano aus Costa Rica. „Zu beobachten, wie Radio Bulgarien weiterhin aufmerksam seine Zuhörerschaft behandelt trotz der Krise in Europa ist ein Triumph für die Kurzwelle“, schreibt in seinem Brief Fidel Fidalgo Moncada aus Kuba. „Ich wünsche Ihnen Sie noch viele Jahre auf der Radioskala zu finden. Sie machen eine außerordentliche Arbeit und es ist immer ein Vergnügen in den Nachrichten über alles zu erfahren, was in ihrem wunderbaren Land passiert. Der Kubaner Liuben Rosales Arevalo interessiert sich ob die Zukunft von Radio Bulgarien bedroht ist. „Viele Radiostationen haben uns neuerdings „Lebe wohl!“ gesagt“ führt er aus. „Wie viele Sprachen werden in Bulgarien gesprochen? Bis zu welchem Alter gilt die Bildungspflicht?“ fragt Liuben Rosales Arevalo. Salvator Lavin Carral aus Spanien möchte mehr über das Batschkowo-Kloster erfahren.
Sergej Balbasow aus Weißrussland fragt in seinem Brief nach den Maßnamen, zum Eintreiben der Schulden der Schuldner in Bulgarien. „Ich hoffe, dass sie auch in Zukunft ihre ausländischen Hörer unermüdlich durch das Meer von Ereignissen in Bulgarien führen werden!“ sagt er weiter. „Seit ich Student bin, habe ich immer weniger Zeit, um Radio zu hören“, berichtet Roman Pestrjakow aus Russland. „Aber kürzlich setzte ich mich vor dem Empfänger und auf der Suche nach russischen Stimmen fand ich ein stabiles Signal mit Stimmen, die meinem Herzen so nah sind. Meine Lieben, ich wurde von Erinnerungen an das ferne Jahr 2003 überwältigt, als ich zum ersten Mal das Signal des interessanten Landes Bulgarien hörte. Es sind so viele Jahre vergangen, aber es ist weiterhin angenehm und interessant Ihre Station zu hören. Damals war ich noch ein 12jähriges Kind und ich hörte Ihrem Programm berauscht zu. Meine Lieblingssendung war „Wie wir leben“. Ich habe digitalisierte Aufnahmen der Sendungen, in denen sie über das Interessanteste aus dem Leben der einfachen Bulgaren berichten. Manchmal höre ich diese Aufnahmen und versetze mich für einige Minuten in jene wunderbaren Jahre.“
Es fehlt auch nicht an Briefen von unseren Nachbarn auf dem Balkan. „Verehrte Freunde, ich hoffe, dass sie meine Briefe und Karten regelmäßig erhalten. Ihre authentische Volksmusik begeistert mich immer wieder. Ein Gruß an alle in der Redaktion – Ihr treuer Hörer und Bewunderer Tetcic Tomo aus Bosnien und Herzegowina! Die treue Hörerin der griechischen Sendungen Maria Dsamaria grüßt erneut die Kollegen für die schönen Sendungen und sagt: „Sie führen uns entlang der touristischen Marschruten, um uns die schönen Berge, Flüsse und Seen, die Mineralwasserquellen und Ihre Seekurorte zu zeigen. Von Ihnen erfahre ich über die archäologischen Ausgrabungen im ganzen Land und besuche Klöster und Kirchen, probiere bulgarische Gerichte und schöne bulgarische Weine…“ Auch die Leser der FaceBook-Seite „Freunde von Radio Bulgarien“ in albanischer Sprache werden immer mehr. Die treue Hörerin Arsinela Djara aus Korcha grüßt das gesamte Team des Bulgarischen Nationalen Rundfunks und dankt für die Teilnahme der Albanischen Redaktion an XXX. Internationalen Seminar für albanische Sprache, Kultur und Literatur in Pristina in diesem Jahr. Neim Selimoglu aus dem Dorf Airowo in der Nähe der Stadt Kardschali in Südbulgarien, der die Sendungen in türkischer Sprache verfolgt, schreibt uns: „Ich bin ihr ständiger Hörer und mir gefallen ihre Sendungen sehr. Sie sind alles für uns – unsere Hände, unsere Stimme, unser Wort. Sie sind diejenigen, die uns als Persönlichkeiten formen. Sie schaffen diese wunderbaren Programme speziell für uns. Vom vollen Herzen wünsche ich Ihnen, dass alle Ihre Wünsche sich verwirklichen mögen.“
Unsere Landsleute im Ausland schicken uns weiterhin interessante Informationen über das Leben der bulgarischen Emigrantengemeinschaften. Der Bulgarische City-Club in London informiert uns über die Eröffnung eines Bulgarischen Kultur- und Informationszentrums in der britischen Hauptstadt. Gergana Zenowa, die in Madrid lebt, berichtet über zwei Projekte, die im September begannen. „Geteilte Bergspitzen“ heißt die Initiative der bulgarischen Vereinigung „Hl. Hl. Kyrill und Method“. 50 Mitarbeiter des spanischen Zweiges der Barkleys Bank bestiegen die Mussala-Bergspitze in Bulgarien zum wohltätigen Zweck. Die Mittel aus der Bank wurden eingesetzt, um Kurse für arbeitlose Bulgaren zu organisieren. Sie sollen sich in Spanien selbständig machen. Die andere frohe Nachricht – bei der Vereinigung startete eine neue bulgarische Schule nach dem Programm „Muttersprache und Kultur im Ausland“ des bulgarischen Bildungsministeriums.
Übersetzung: Vladimir Daskalov