Montag, 21. Mai 2012 

Skip Navigation LinksRadio Bulgarien

Search in site

Навигация

veröffentlicht Freitag, 10. Dezember 2010 15:07
Radio Bulgarien Kultur

Sechste internationale Grafik-Triennale in Sofia 

© Foto: Weneta Pawlowa

Sofia ist Gastgeber der Sechsten internationalen Triennale der Grafik. Sie findet in sieben Sofioter Galerien statt. In der größten sind die Werke ausgestellt, die an das Wettbewerb teilgenommen haben.

Die Arbeiten sind sehr vielfältig – von der Abstraktion bis hin zu fast photographischen Darstellungen und sozial engagierten und philosophisch klingenden Werken. Den großen Preis bekam die Reihe „Die flüchtige Ewigkeit des Kindestraums“ von Marc Frising aus Luxemburg, die Retrophotographien ähneln. Der Kunsthistoriker und Künstler Dimitar Grosdanow ist einer der Veranstalter des Ereignisses:


Eines der Werke von Marc Frising
© Foto: Weneta Pawlowa

„Wir haben das Ereignis dieses Jahr als Triennale der graphischen Künste organisiert“, sagte er. „Das heißt, dass auch Werke ausgestellt werden können, die keine Grafiken sind, wie zum Beispiel Videoinstallationen. Ich denke, dass wir beim nächsten mal noch mehr visuelle Kunst ausstellen Werden. Natürlich wird es auch traditionelle Kunst geben. Man braucht den Vergleich, um zu sehen warum die Graphik heute nicht so populär ist wie vor 20 Jahren zum Beispiel. Die Teilnehmer an der diesjährigen Ausgabe kommen aus verschiedenen Ländern. Bei uns gibt es noch eine ähnliche Veranstaltung, die Biennale in Warna. So kann man die Entwicklung der Graphik in den Jahren verfolgen, denn die Tendenzen sind sehr unterschiedlich. Einige sind eher traditionell, sie verwenden klassische Methoden wie Radierungen, Lithographien u. a., die auch die Zustimmung der Jury bekommen haben. Die neueren Tendenzen sind eher experimentell, was die Techniken betrifft“.


Manja Wapzarowa - "Das Labyrinth deines Gesichts" und Lithographie von Mihail Petkow
© Foto: Weneta Pawlowa


Traditionell stark sind die bulgarischen Künstler vertreten. In ihren Werken können wir eine kritische Betrachtung der totalitären Vergangenheit aber auch der Konsumgesellschaft der Gegenwart entdecken. Auch die Macht der Medien und die geistige Armut der modernen Welt werden künstlerisch verarbeitet. Ansonsten sind die Selbstironie, die Betrachtungen der Natur u. a. bekannte Themen allgegenwärtig. Außer Werke der Teilnehmer, kann man in der Sofioter Galerie Schipka 6 auch einige Arbeitend er Jurymitglieder sehen. Es gibt auch eine Photoausstellung, die den Titel „Endlos Brüssel“ trägt und der wallonischen Gemeinde in Belgien gewidmet ist. In anderen Galerien der Stadt sind kleine Graphiken und preisgekrönte Werke aus verschiedenen Wettbewerben zu sehen.

Übersetzung: Milkana Dehler

Empfehlen

Schließen

 

recipient1@mail.com;recipient2@mail.com

 

sender@mail.com

Mehr von der Kategorie Kultur

Alles von der Kategorie Kultur