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veröffentlicht Freitag, 29. Juni 2012 12:29
Radio Bulgarien Gesellschaft Bulgarien - Europa Balkan

Blickpunkt Balkan 

Halbe Küste Montenegros von drei Russen aufgekauft
Drei russische Geschäftsleute haben es in den letzten zwei Jahren geschafft, mehr als eine halbe Million Quadratmeter Boden in Montenegro zu erwerben. Der überwiegende Teil der Grundstücke befände sich in den lukrativsten Urlaubsorten nicht nur an der montenegrinischen, sondern auch in anderen Teilen der Adriaküste, melden Medien in Montenegro. Die drei Geschäftsleute hätten nun vor, massenweise Hotels und Ferienwohnungen zu bauen.

Bulgarische Volksmusik erklingt auf Zypern
Anlässlich der bevorstehenden Übernahme des EU-Vorsitzes durch Zypern, wurde in Nikosia ein Konzert mit bulgarischer Volksmusik organisiert. Initiator der Veranstaltung unter dem Motto „Bulgarien grüßt Ratspräsident Zypern“ war die bulgarische Botschaft in der zyprischen Hauptstadt. Das Konzert fand im historischen Saal „Kasteliotissa“ statt. Neben bulgarischen Volksliedern und Tänzen, wurden Werke bulgarischer und anderer Komponisten vorgestellt. Das Orchester bestand aus auf Zypern lebenden und arbeitenden bulgarischen Musikern und Zyprioten, die in Bulgarien Musik studiert haben.

Bevölkerung Griechenlands schrumpft krisenbedingt
Innerhalb von zehn Jahren ist die Bevölkerung Griechenlands um eine Million Einwohner geschrumpft, informierte das griechische nationale Statistikamt „Elstat“. Die Gründe hierfür werden der Wirtschaftskrise und dem geringen Kinderwunsch der griechischen Familien zugeschrieben. Allein in den letzten zwei Jahren sei die Bevölkerung Griechenlands um eine halbe Million Menschen weniger geworden, weil viele das Land verlassen haben, die Sterberate gestiegen und die Geburten weniger geworden seien. Falls diese Tendenz weiter anhalten sollte, wird Griechenland auf den Bevölkerungsstand von 1970 zurückfallen, als es acht Millionen Einwohner besaß.

Mazedonien soll an Südstrom-Projekt angeschlossen werden
Der russische Energieriese „Gazprom“ hat einen Vertrag aufgesetzt, laut dem Mazedonien am Gaspipeline-Projekt „Südstrom“ beteiligt werden soll. Im kommenden Monat wolle die russische Regierung darüber entscheiden und die Vereinbarung der mazedonischen Regierung zur Unterzeichnung vorlegen. Mazedonien bemüht sich in der letzten Zeit redlich, russische Investitionen ins Land zu holen, die in das Energiewesen, die Automobilbranche und Pharmazeutik, den Tourismus und die Landwirtschaft fließen sollen. Jüngst befand sich Premierminister Nikola Gruevski persönlich in Sankt Petersburg, um mit Gazprom-Chef Alexej Miller zu verhandeln.

Rumänen trauen ihren Politikern immer weniger
Die Rumänen verlieren langsam die Geduld mit ihren Politikern, die nach Meinung der Öffentlichkeit eher damit beschäftigt seien, sich gegenseitig zu streiten, anstatt die Probleme des Landes zu lösen. Analysten warnen, dass das bei den kommenden Parlamentswahlen in fünf Monaten populistisch agierende radikale Parteien in führende Positionen bringen könnte. Der krasse Unterschied im Lebensstand der Durchschnittsbürger, die monatlich mit Einkommen von rund 350 Euro auskommen müssen, und dem der Politiker ließe sich nicht mehr verbergen, kommentieren rumänische Medien.

EU erkennt erste diplomierte Diplomatiestudenten Kosovos an
Der Verband der Universitäten Europas (AUE) erkannte die ersten 73 Diplomaten an, die die Universität im Kosovo absolviert haben. Serbien wolle dies im Kontext der Vereinbarung mit der Europäischen Union auch tun. Die Anerkennung der Diplomatie-Absolventen ermögliche ihnen die Aufnahme einer Weiterbildung im Ausland und den Einsatz im Staatsdienst.

Verunglückte Tschechen kehren aus Kroatien heim
Bei einem schweren Busunglück am vergangenen Wochenende in Kroatien sind acht Menschen ums Leben gekommen und 43 wurden verletzt. Ein tschechischer Reisebus, der sich auf dem Weg an die kroatische Adriaküste befand, durchbrach aus bisher ungeklärten Ursachen die Leitplanke, krachte gegen eine Betonsperre und überschlug sich. Nach Angaben des Reiseveranstalters war der Bus mit mehr als 50 Insassen auf dem Weg in den kroatischen Badeort Basko Polje. Der überwiegende Teil der verletzten Tschechen wurde bereits nach Hause geflogen. Nach Kroatien kommen jährlich nahezu zehn Millionen Touristen, darunter Tausende Tschechen.

Slowenische Zöllner beschlagnahmen 20 Kilogramm Kokain
Slowenische Grenzbeamten entdeckten am Grenzübergang Karawanken-Ljubljana 20 Kilogramm Kokain, das in einem PKW der Marke Fiat versteckt war. Zwei slowenische Bürger, die von Österreich nach Ljubljana unterwegs waren, hatten versucht, die Droge einzuschmuggeln. Das Kokain wird auf eine Million Euro geschätzt; die Schmuggler wurden festgenommen.

Bankräuberring in Griechenland aufgeflogen
Ein großer Verbrecherring, der sich mit Banküberfällen befasste, wurde in Griechenland gesprengt. In einer Aktion der Polizei von Thessaloniki wurden in der Stadt Kavala 23 Personen festgenommen, nach acht wird weiter gefahndet. Die Bande hatte sich auf Banküberfälle und das Ausrauben von Bankomaten spezialisiert. Den Verbrechern war es gelungen, insgesamt 450.000 Euro zu erbeuten. Die Polizei konnte 266.000 Euro sicherstellen. Unter den Bandenmitgliedern ist ein Rechtsanwalt und ein Polizist, der seine Komplizen mit schusssicheren Westen versorgte.

Zusammengestellt von: Atanas Zenow
Übersetzung und Redaktion: Wladimir Wladimirow

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