Möglichst lang fahren mit möglichst wenig Energieverbrauch – das ist das Ziel bei einem internationalen Rennen, das der Tankstellenbetreiber Shell organisiert. Aufgabe der Initiative ist, Schüler und Studenten der Berufsschulen und an den technischen Universitäten im Land energiearme Fahrzeuge zu entwickeln. Es handelt sich um ein weltweites Projekt und Bulgarien wird dabei von Studenten der Technischen Hochschulen in Sofia und Warna vertreten. Bulgarien beteiligt sich daran im fünften Jahr in Folge, die bulgarischen Studenten werden jedoch ihre Kräfte zum ersten Mal in der Kategorie der Elektromobile messen. Das Finale ist vom 17. bis 19. Mai in Rotterdam.
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Zum ersten Mal wird das Rennen in einer Stadt ausgetragen", sagt Kamelia Slawejkowa von Shell Bulgarien. "
Außerdem ist die Rennstrecke sehr anspruchsvoll mit fünf 90-Grad-Kurven. Wir hoffen, dass sich unsere Jungs gut machen werden. Wir glauben an sie und möchten dadurch das Talent der Studenten in Bulgarien fördern."
© Foto: Rumjana Zwetkowa
Das Projekt der Technischen Universität in Sofia ist ein Elektroauto mit Elektroantrieb und Akku.
Das bulgarische Rennauto heißt "Eko 1". Das Elektroauto wurde ausschließlich von Studenten an der Technischen Universität in Sofia konstruiert und gebaut.
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Es ist ein typisches Elektroauto mit Elektroantrieb und Akku", erläutert Radoslaw Radew vom bulgarischen Team. "
Das Ziel ist, möglichst weit auf der Rennstrecke mit möglichst geringem Stromverbrauch zurückzulegen. Daher haben wir bei der Konstruktion darauf geachtet, ein Auto zu bauen, das seiner aerodynamischen Form wegen einen möglichst geringen Widerstand und ein möglichst geringes Gewicht hat", verrät der junge Autobauer.
Das Elektroauto hat ein 3 kg schweres Akku mit einer Kapazität von 0,5 Kilowattstunden. Die Sofioter Studenten haben ausgerechnet, dass sie damit entweder 20 Kilometer oder 40 Minuten fahren können. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, das Ergebnis vom letzten Jahr zu verbessern, als sie in der Kategorie "Stadtauto" Platz vier belegt haben.
© Foto: Rumjana Zwetkowa
Das Auto aus Warna legt 1.500 Kilometer mit nur einem Liter Benzin zurück.
Die Studenten der Technischen Hochschule in Warna beteiligen sich zum vierten Mal am Öko-Rennen. Sie haben das Prototyp ihres benzingetriebenen Autos verbessert, mit dem sie seit 2009 am Rennen teilnehmen. Das Auto aus Warna heißt "Orel", zu Deutsch: "Adler", und die jungen Autobauer aus der Schwarzmeerstadt hoffen, 1.500 Kilometer mit nur einem Liter Benzin zurücklegen zu können.
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Unser Auto fährt auf 3 Reifen und ist eine superleichte Aluminium-Konstruktion", erzählt der Mannschaftskapitän aus Warna Dimiter Dimitrow. "
Je länger wir mit einem Liter Benzin fahren, um so energiesparsamer werden wir sein und entsprechend gute Chancen beim Öko-Rennen in Rotterdam haben. Unsere Hauptaufgabe war, das Auto möglichst leicht zu bauen. Am Bau des Autos haben sich nur Studenten beteiligt. Wir alle studieren an der Technischen Hochschule in Warna. Im Team sind sowohl künftige Autodesigner, als auch Ingenieure. Wir hoffen auf ein gutes Resultat", sagte abschließend Dimiter Dimitrow.
Übersetzung: Vessela Vladkova