Donnerstag, 23. Mai 2013 

Skip Navigation LinksRadio Bulgarien

Search in site

Навигация

veröffentlicht Sonntag, 10. Juni 2012 17:06
Radio Bulgarien Nachrichten

Was wissen die Bulgaren darüber, was man bei Erdbeben tun muss 

Eine Umfrage des Nationalen Zentrums für die Erforschung der öffentlichen Meinung nach den Erdstößen am 22. Mai in Bulgarien zeigt, inwieweit die Bulgaren wissen, was sie in solchen Fällen tun sollen und woher sie glaubwürdige Information zur Lage bekommen können. Bewohner von 86 Ortschaften bei uns wurden zwischen dem 23. und 30. Mai befragt.
Es stellte sich heraus, dass jeder 10. Bulgare nicht weiß, was er bei einem Erdbeben tun muss und woher er sich über die Lage informieren kann. Am wenigsten informiert waren die jungen, armen und wenig gebildeten, sowie die Roma. Die Meinungsforscher stellten die schlechteste Informiertheit bei der Frage nach den Institutionen fest, an die man sich bei einer Naturkatastrophe um Hilfe wenden muss. 26 % geben das zu und 7 % haben nicht vor sich an Institutionen zu wenden und wollen allein mit der Lage fertig werden. Auf die Hilfe der kommunalen Behörden setzen 22 % der Menschen, vor allem unter den ältesten, den Vertretern der ethnischen Minderheiten und den Bewohnern von kleinen Ortschaften. Laut 58 % der Befragten verlässt man bei einem Erdbeben das Gebäude und bleibt in einer Entfernung. Weitere 40 % würden zu einer sicheren Stelle in ihrer Wohnung gehen und dort das Erdbeben abwarten. Eine solche Antwort kam meistens von Frauen, älteren Bürgern und Bewohnern von Bezirkstädten. Neun Prozent sagten, dass sie nicht wissen, was sie in einer solchen Situation machen sollen. Sieben Prozent der Befragten sagen, dass unabhängig davon, ob sie im Haus bleiben oder es verlassen, sie weiteres tun werden, wie nahen Personen helfen, die Stromversorgung abschalten usw.
Als wichtigste Informationsquellen bei Naturkatastrophen wird das Fernsehen genannt - von 46 % der Befragten. Den Rundfunk nannten 26 % und auf das Internet verlassen sich 14 % der Respondenten. Beim Erdbeben am 22. Mai bekamen die Menschen Informationen zuerst vom Bulgarischen Nationalen Rundfunk.
Die einheitliche europäische Telephonnummer für Notfälle 112 würden 19 % der Befragten anrufen und weitere 17 % würden sich an die "Direktion für Feuer- und Bevölkerungsschutz" des bulgarischen Innenministeriums wenden. Rund 11 % würden das Innenministerium anrufen, ohne konkretere Angabe welchen Dienst dort. Es gibt auch Menschen, die bei einem Erdbeben inoffiziellen und ungeprüften Quellen vertrauen, was die Gefahr der Verbreitung von Gerüchten, inadäquatem Vorgehen und Panik bei der Bevölkerung birgt, zeigt die Umfrage des Nationalen Zentrums für die Erforschung der öffentlichen Meinung. 

Еine Information von Milka Dimitrowa

vd

Empfehlen

Schließen

 

recipient1@mail.com;recipient2@mail.com

 

sender@mail.com

Mehr von der Kategorie Nachrichten

Alles von der Kategorie Nachrichten