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veröffentlicht Mittwoch, 21. Dezember 2011 15:34
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Ringerin Stanka Zlatewa ist Sportler des Jahres 2011 

© Foto: BTA

Doppelerfolg: Ringerin Stanka Zlatewa und ihr Trainer Simeon Sterew wurden zum Sportler und Trainer des Jahres gekürt.
Auf einer feierlichen Zeremonie wurden am Montag Abend die besten Sportler Bulgariens für das ablaufende Jahr 2011 gekürt. In der Journalistenumfrage, die seit 1958 durchgeführt wird, wurde die Ringerin Stanka Zlatewa zum zweiten Mal in Folge und insgesamt zum dritten Mal Sportler des Jahres.

Für die Sportjournalisten in Bulgarien gibt es wohl keinen ebenbürtigen Konkurrenten der fünffachen Welt- und Europameisterin. Der jüngste WM-Titel holte sich Zlatewa in diesem Sommer in Istanbul. Damit steht die Kampfsportlerin auf der gleichen Höhe mit einem ihrer eigenen Vorbildern – Bojan Radew wurde ebenfalls drei Mal Sportler des Jahres. Besser in dieser Wertung ist nur die immer noch unschlagbare Hochspringerin Stefka Kostadinowa – die heutige Präsidentin des bulgarischen olympischen Komitees hält mit 209 cm knapp 25 Jahre lang den Weltrekord im Damen-Hochsprung. Dafür wurde Kostadinowa vier Mal in ihrer aktiven Karriere zur Sportlerin des Jahres gewählt. Was Kostadinowa bereits gewonnen hat, fehlt der Kampfsportlerin Zlatewa noch – das olympische Gold. Auf der feierlichen Zeremonie am Montag Abend versprach sie es dem Publikum für London 2012, und wir gönnen es ihr.

Erwartungsgemäß wurde Stanka Zlatewas Trainer Simeon Sterew zum Trainer des Jahres gekürt. In dieser Wertung lag er knapp vor der mehrfachen Weltmeisterin in der rhythmischen Sportgymnastik Iliana Raewa, die heute die bulgarischen Mädchen trainiert. Und sie wurden zur Mannschaft des Jahres 2011 gewählt. Berechtigt, wie viele Journalisten finden, denn Bulgarien feierte in diesem Jahr zum ersten Mal nach langer Zeit wieder einen Weltmeistertitel in dieser schönen Sportart. In der Trainerwertung wurde Krassimir Tumanow Dritter. Er steht hinter dem unglaublichen Erfolg des bulgarischen Langstreckenschwimmers Peter Stojtschew. Der elffache Weltcup-Sieger blieb in der Sportlerumfrage auf Platz zwei. Der Ausnahmeschwimmer wird von einem weiteren Ringer gefolgt – der gebürtige Albaner Elis Guri erkämpfte sich 2011 in Dortmund den Weltmeistertitel im römisch-griechischen Stil.

In der Umfrage der bulgarischen Sportjournalisten folgen Namen, die es auch verdient hätten, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen – Profi-Boxer Kubrat Pulew, die schnellste weiße Frau der Welt Ivet Lalova, die Tennisspielerin Zwetanka Pironkowa, die momentan beste Bulgarin in der rhythmischen Sportgymnastik Sylvia Mitewa, die Leichtathletin Wanja Stambolowa und der einzige bulgarische Skispringer im Weltcup Wladimir Zografski.

Übersetzung und Redaktion: Vessela Vladkova

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