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Sportwochenschau

Bei der Eröffnungsfeier der 21. Olympischen Winterspiele in Vancouver trug Snowboarderin Alexandra Schekowa die bulgarische Flagge ins Stadion.
Foto: BGNES
In der kanadischen Stadt Vancouver haben die 21. Olympischen Winterspiele begonnen. Leider wurde die Eröffnungsfeier vom tragischen Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili während des Probedurchgangs überschattet. Auch die ersten bulgarischen Athleten haben bereits ihre Wettkämpfe begonnen. Shorttrackerin Ewgenia Radanowa qualifizierte sich mit einer Zeit von 45,123 Sekunden als Erste des 8. Vorlaufes für das Viertelfinale. Marina Gerogiewa-Nikolowa wurde aufgrund zweier Fehlstarts disqualifiziert. Als erfolgreich kann das Abschneiden der bulgarischen Biathleten im Sprint der Herren bezeichnet werden. Dabei erliefen Krassimir Anewa als 25. und Mihail Kletscherow als 59. die Teilnahmeberechtigung für die Verfolgung über 12,5 Kilometer. Miroslaw Kenanow beendete den Sprintwettkampf auf Platz 82, Wladimir Iliew als 83. Im Damensprint kam die bulgarische Biathletin Nina Klenowska auf Platz 62. Die olympischen Sprintwettbewerbe der Biathleten gewannen überraschend der Franzose Vincent Jay sowie Anastazia Kuzmina aus der Slowakei.

Beim Hallenturnier in Leipzig gewann Iwet Lalowa den Sprint über 60 Meter. Dabei blieb sie mit 7,24 Sekunden lediglich um drei Hundertstelsekunden über ihrer persönlichen Bestleistung. Wanja Stambolowa gewann bei einem Hallenturnier in der ungarischen Hauptstadt Budapest die 400m. Mit 52,01Sekunden blieb sie ebenfalls nur 16 Hundertstelsekunden über ihrer im Vormonat aufgestellten persönlichen Bestmarke. Im Januar war sie damit auf Rang 2 der Saisonbestenliste gelaufen.

Bei einem Turnier in der Rhythmischen Gymnastik gewann Silvia Mitewa vom Sofioter Sportklub „Iliana“ in der estnischen Stadt Tartu das Gerätefinale mit dem Band. Alja Garaewa aus Aserbaidschan wurde Zweite, die Russin Jana Lukonina Dritte. Im Seil-Finale belegte die gegenwärtig erfolgreichste bulgarische Grazie Platz 5, mit Ball und Reifen jeweils Platz 7 und 8.

In der Champions League der Herren verloren die Herren von ZSKA Sofia ihr erstes Achtelfinalspiel gegen Resovia aus Polen in 1:3-Sätzen. Nach einer nur schwachen Vorstellung in den ersten beiden Sätzen fanden die Gastgeber mit dem Gewinn des dritten Satzes ins Spiel zurück, mussten sich nach einem heiß umstrittenen vierten Satz jedoch geschlagen geben. Das Rückspiel findet diese Woche in Polen statt.

In der 8. Runde der Balkanliga setzte sich „Euroins Tscherno More“ mit 91:90 gegen die Gäste von „Rilkski Sportist“ durch. Damit hat „Tscherno More“ in der Liga-Gruppe A bisher drei Siege und drei Niederlagen zu Buche stehen. Für „Rilski Sportist“ war es bereits die vierte Niederlage aus sechs Spielen. In der Gruppe B bezwang Lewski Sofia erwartet Spartak Plewen mit 113:82. Mit nunmehr sechs Siegen und zwei Niederlagen ist Lewski zudem Gruppenerster. Spartak Plewen muss sich mit dem vorletzten Gruppenplatz zufrieden geben.

Übersetzung: Christine Christov

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