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Präsident Rumen Radew: NATO in Hersteller und Kunden geteilt

Foto: EPA/BGNES

Die NATO-Länder sind in Hersteller und Kunden unterteilt. Wenn die wirtschaftlich starken, hochtechnologischen Länder, die Rüstung für sich selbst und für den Export herstellen, in die Modernisierung investieren, setzen sie ihr Sozialsystem nicht unter Druck. Die Ausgaben der Länder mit einer schwächeren Wirtschaft, die Waffen kaufen, gehen zu 100% zu den reichen Ländern. Für Bulgarien sei das ein Problem, weil es das soziale System belastet, kommentierte Präsident Rumen Radew nach dem NATO-Gipfel in London. Diese Spaltung vertiefe die technologische und wirtschaftliche Kluft in der Allianz, habe Radew während des Arbeitsessens mit US-Präsident Donald Trump und den Staatschefs der Länder erklärt, deren Militärausgaben 2% des BIP ausmachen. 

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