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OLAF nimmt Gemeinde Petritsch ins Visier

Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) ermittelt gegen die Gemeinde Petritsch wegen mutmaßlichen Missbrauchs von 750.000 Euro, die für die Reparatur eines nicht mehr vorhandenen Gebäudes bereitgestellt wurden. Das Projekt wurde von einem Programm für grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Bulgarien und Griechenland kofinanziert. Das Geld war für die Renovierung und Umwandlung des Gebäudes der einstigen Grenzeinheit in ein Museum bestimmt. Angaben der Gemeinde zufolge sei von dem früheren Gebäude nur eine einzige Mauer übrig geblieben, die als Ausgangsbasis für die Bauarbeiten dienen sollte. Sie sei jedoch von den Bauarbeitern gänzlich abgerissen worden, weil sie zusammengefallen war. OLAF wird innerhalb von 3 Tagen prüfen, ob in diesem Fall ein Missbrauch von Mitteln.  Die Inspektoren werden mit der Person sprechen, die signalisiert hat, dass das Geld nicht für die Reparatur eines zusammengefallenen und nicht mehr existierenden Gebäudes, sondern für einen Neubau verwendet wird.

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