Sendung auf Deutsch

Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2021 Alle Rechte vorbehalten

Bulgarische Wirtschaftskammer hält Umleitung von EU-Fördermitteln in den Fonds der Fonds für unzweckmäßig

Foto: Archiv

Die Entscheidung der Regierung, 100 Millionen Lewa (ca. 50 Mio. Euro) von den unentgeltlichen EU-Fördermitteln für die bulgarische Wirtschaft in den sogenannten Fonds der Fonds umzuleiten, sei laut der Bulgarischen Handelskammer unzweckmäßig.

Im Fonds der Fonds sollen diese Gelder aus der europäischen Initiative REACT-EU als Kredite für Betriebskapital zu Marktzinsen gewährt werden. Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden der Handelskammer Tomislaw Popdontschew widerspreche das den Zielen von REACT-EU und werde die Überwindung der negativen Auswirkungen der Krise verzögern.

Seiner Meinung nach sei bisher nur ein Drittel der Mittel für Portfoliogarantien der Bulgarischen Entwicklungsbank und des Fonds der Fonds verwendet worden. Daher sei es unverständlich, weitere 100 Millionen Lewa für Portfoliogarantien hinzuzufügen, da der Fonds über genügend Mittel verfüge, die offensichtlich nicht verwendet werden.


mehr aus dieser Rubrik…

Erste Fabrik Europas für essbare Becher arbeitet bereits in Plowdiw

In Plowdiw wurde die erste Produktion von essbaren biologisch abbaubaren Kaffeebechern in Europa aufgenommen. Autor der Innovation ist Miroslaw Saprjanow aus Plowdiw, der zuerst versucht hat, essbare Becher im heimischen Herd zu..

veröffentlicht am 06.10.21 um 16:12

Weltbank erwartet höheres Wirtschaftswachstum bis Jahresende

Die Weltbank hat ihre Prognose für die Entwicklung der bulgarischen Wirtschaft für 2021 korrigiert. Das jährliche Bruttoinlandsprodukt (BIP) Bulgariens soll um 3,7% wachsen. Die bisherige Prognose war für ein Wachstum von 2,6% bis Jahresende. Die..

veröffentlicht am 06.10.21 um 13:30

Immobiliengeschäft boomt

Immobilien, die aufgrund der hohen Preisforderungen der Eigentümer seit 8-10 Jahren auf dem Markt sind und nicht verkauft wurden, werden nun Gegenstand von Geschäften. Die Immobilienpreise steigen weiter. Eine weiterhin große Nachfrage besteht an..

veröffentlicht am 05.10.21 um 16:27