Batschkowo-Kloster zeigt restaurierte Schätze

Am Ende des Jahres wird das Batschkowo-Kloster seine Besucher mit bisher unbekannten Ikonen und seltenen liturgischen Gegenständen aus der Vergangenheit begeistern. Sie sind in einem renovierten neuen Raum im Museumsteil des Klosters untergebracht, der an einem großen kirchlichen Feiertag offiziell eröffnet werden soll. Laut dem Abt des Klosters, Bischof Zionij, handelt es sich bei den Ikonen um Werke aus dem 15. Jahrhundert. In der Zusatzausstellung soll auch eine Ikonosthase aus Marmor aus dem 19. Jh. gezeigt werden.

Die neue Ausstellung umfasst auch ein dem Kloster vom byzantinischen Kaiser Alexius I. Comnenus geschenktes Kreuz, einen Bischofsthron aus der Hauptkirche, mehrere sehr alte Ikonen und zwei Gesangspulte, die in Jerusalem hergestellt und während der Erneuerung der Kirche in das Kloster gebracht wurden. Das in den 1930er Jahren gegründete Museum zeigt auch Kreuze mit äußerst feinen Holzschnitzereien, die typisch für die klösterliche Kunst sind, die im 6. und 7. Jahrhundert auf dem Berg Athos entstand. Zu den wertvollsten Kirchengeräten gehört ein silberner Tabernakel mit Teilvergoldung und vielen Halbedelsteinen, der bei der Kranken- oder Sterbekommunion zur Anwendung kam. Dieser kleine Schrein wurde „venezianisch“ genannt, weil er der Basilika San Marco in Venedig ähnelt. Zwei ähnliche Exemplare werden im Nationalhistorischen Museum in Sofia sowie im Kloster der Hl. Katharina in Ägypten aufbewahrt. Das Museum des Batschkowo-Klosters besitzt auch liturgisches Gerät und Messkelche, von denen einer aus dem Jahr 1599 stammt und in Assenowgrad hergestellt wurde.

Redaktion: Darina Grigorowa

Übersetzung: Wladimir Wladimirow

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