Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2020 Alle Rechte vorbehalten

Jeder Dritte in Bulgarien lebt in Armut

| aktualisiert am 27.07.16 um 16:11

Im zweiten Quartal des laufenden Jahres sind die Löhne und Gehälter der niedrigbezahlten Arbeitnehmer unverändert geblieben.

Das geht aus einer Analyse des Gewerkschaftsbundes KNSB hervor. Weiter behauptet der Gewerkschaftsbund, dass die Gehälter der Gutverdiener in Bulgarien im gleichen Zeitraum gestiegen sind. Ein Drittel der Privathaushalte in Bulgarien lebt an der Armutsgrenze, die bei 151 Euro pro Kopf im Monat liegt, behauptet der KNSB. 46 Prozent der Bulgaren müssen mit 256 bis 307 Euro im Monat auskommen, was zwischen der Armutsgrenze und dem Existenzminimum liegt.

Der Gewerkschaftsbund fordert ferner, dass Bulgarien ab kommendem Jahr einen Mindestlohn für Arbeitnehmer mit Hochschulabschluss einführt, der um 50 Prozent über dem jetzt schon geltenden gesetzlichen Mindestlohn liegt. Ab 2017 soll der Mindestlohn auf 235 Euro angehoben werden. Studierte Arbeitnehmer sollen demnach mindestens 353 Euro im Monat bekommen.


mehr aus dieser Rubrik…

Staat wird Busbeförderungsunternehmen unter die Arme greifen

Die Regierung hat eine Maßnahme zur Unterstützung von Busbeförderungsunternehmen ausgearbeitet, die von der Covid-19-Pandemie schwer getroffen wurden. Dies erklärte die stellvertretende Ministerin für Arbeit und Sozialpolitik, Sornitza Russinowa,..

veröffentlicht am 30.05.20 um 15:35
Krassimir Zhiwkow

Staatsanwaltschaft will stellvertretenden Umweltminister wegen Müll-Affäre auf Dauer in U-Haft sitzen lassen

Bereit zehn Personen sind im Fall der Einfuhr gefährlicher Abfälle aus Italien angeklagt worden. Unter ihnen sind, wie gestern schon berichtet, der stellvertretende Umweltminister Krassimir Zhiwkow und die Brüder Plamen und Atanas Bobokov, die im..

veröffentlicht am 30.05.20 um 15:04

Das Nationale Tourismusbord: Wir sind bereit für eine gut organisierte, aber ungewöhnliche Saison

Es gibt alle Voraussetzungen für den Beginn der touristischen Sommersaison am 15. Juni. Dies erklärte Polina Karastojanowa, Direktorin des Nationalen Tourismusbords in einem Interview mit Nova TV. Ihr zufolge ist die Branche bereit für eine gut..

veröffentlicht am 30.05.20 um 12:37