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Blickpunkt Balkan

Kroatien gab Prioritäten seiner EU-Ratspräsidentschaft bekannt

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Der kroatische Premier Andrei Plenkovic hat die vier Eckpfeiler der kroatischen EU-Ratspräsidentschaft bekannt gegeben – Europa, das sich entwickelt, Europa, das sich verbindet, Europa, das schützt und das einflussreiche Europa. Die kroatische Regierung werde ein zuverlässiger Partner der Europäischen Kommission sein, versicherte Plenkovic. Die Prioritäten wurden auf einer Pressekonferenz im Anschluss an einer gemeinsamen Sitzung der kroatischen Regierung und der Europäischen Kommission vorgestellt, bei dem Zagreb formell die Präsidentschaft übernahm.


Ursula von der Layen: EU darf Bedingungen für Nordmazedonien und Albanien nicht ändern

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Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte in Zagreb, dass Albanien und Nordmazedonien die Bedingungen für die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen erfüllt haben und dass die EU sie jetzt nicht ändern, sondern nur die Verhandlungsmethodologie verbessern sollte. Ursula von der Leyen fügte hinzu, dass die EU bis zum Gipfeltreffen EU-Westbalkan im Mai in Zagreb die von Frankreich geforderte Erweiterungsmethode verbessern und einen Weg finden müsse, Verhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien zu beginnen.


USA will zwischen Athen und Ankara vermitteln

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Der stellvertretende US-Außenminister Matthew Palmer soll bei der Minderung der Spannung zwischen Griechenland und der Türkei vermitteln, gab Außenminister Mike Pompeyo in einem Interview mit dem griechischen Fernsehen Sky bekannt.Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern haben sich insbesondere nach der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Türkei und Libyen im November über die Aufteilung des Seegebiets im Mittelmeerraum zugespitzt. Von Griechenland wird es als Verletzung seiner Hoheitsrechte in der Region eingestuft.Palmer wird voraussichtlich im Februar die Türkei und im März Griechenland besuchen. Seit Monaten bemüht sich die US-Diplomatie, die Kommunikationskanäle zwischen Athen und Ankara offen zu halten. Diese Bemühungen werden sich nach dem Besuch des griechischen Premierministers Kiriakos Mitsotakis in Washington Anfang des Monats voraussichtlich verstärken. Mitsotakis forderte die Vereinigten Staaten auf, eine aktivere Rolle zu übernehmen, um die Spannung zu deeskalieren.


Rumäniens Präsident und Premierminister fordern vorgezogene Parlamentswahlen

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Der rumänische Ministerpräsident Ludovic Orban kündigte an, dass er und der Präsident Klaus Johannis (beide von der Nationalliberalen Partei) sich geeinigt hätten, dass es am besten wäre, vorgezogene Wahlen zu organisierte, ohne jedoch anzugeben, wie das geschehen soll. Orban erklärte, dass die Europawahl und das von Präsident Johannes organisierte Referendum vom Mai 2019 deutlich gemacht hätten, dass die Rumänen die sozialdemokratische Partei (SDP) nicht länger an der Macht haben wollen.„Zurzeit wird das Parlament von der SDP dominiert und fungiert als Bremse. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass die Macht an das Volk zurückgegeben wird, die Bürger ihre Vertreter wählen und das Parlament ein echter Spiegel der Präferenzen der rumänischen Bürger wird", sagte Orban.


Türkei: Eine halbe Million Arbeitslose mehr innerhalb eines Jahres

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Die Zahl der Arbeitslosen in der Türkei hat sich von Oktober 2018 bis Oktober 2019 um 608.000 erhöht. Dem türkischen statistischen Institut zufolge liegt sie damit bei 13,4% oder rund 4,4 Millionen. Die Zahl der jungen Menschen, die weder arbeiten noch studieren, nimmt zu. Ihr Prozentsatz beträgt 26. Der Anteil der illegal beschäftigten Arbeitnehmer ohne Arbeitserlaubnis und Sozialversicherung liegt bei 39,4% und ist damit um 1,2% höher als im Vorjahr.


400 kg schwerer Hai von Fischern in der Ägäis gefangen

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Ein riesiger Hai mit einem Gewicht von 400 kg und einer Länge von über 5 Metern haben Fischer vor der griechischen Insel Skiathos in der Ägäis gefangen. Die Größe des Fischs hat die Fischer erstaunt. Die in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Fotos haben für Begeisterung gesorgt. Nach Angaben der Fischer soll der Durchmesser des Fischkopfes 80 cm betragen haben. Der Hai wurde lebend gefangen und da er keinen kommerziellen Wert darstellt, sofort wieder ins Meer geworfen.

Zusammengestellt von: Miglena Iwanowa

Übersetzung: Georgetta Janewa

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