Sendung auf Deutsch

Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2021 Alle Rechte vorbehalten

Bulgarische Wirtschaftskammer hält Umleitung von EU-Fördermitteln in den Fonds der Fonds für unzweckmäßig

Foto: Archiv

Die Entscheidung der Regierung, 100 Millionen Lewa (ca. 50 Mio. Euro) von den unentgeltlichen EU-Fördermitteln für die bulgarische Wirtschaft in den sogenannten Fonds der Fonds umzuleiten, sei laut der Bulgarischen Handelskammer unzweckmäßig.

Im Fonds der Fonds sollen diese Gelder aus der europäischen Initiative REACT-EU als Kredite für Betriebskapital zu Marktzinsen gewährt werden. Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden der Handelskammer Tomislaw Popdontschew widerspreche das den Zielen von REACT-EU und werde die Überwindung der negativen Auswirkungen der Krise verzögern.

Seiner Meinung nach sei bisher nur ein Drittel der Mittel für Portfoliogarantien der Bulgarischen Entwicklungsbank und des Fonds der Fonds verwendet worden. Daher sei es unverständlich, weitere 100 Millionen Lewa für Portfoliogarantien hinzuzufügen, da der Fonds über genügend Mittel verfüge, die offensichtlich nicht verwendet werden.


mehr aus dieser Rubrik…

Bulgarische Nationalbank korrigiert Prognose für BIP

Die bulgarische Nationalbank (BNB) hat die makroökonomische Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2% gesenkt und schätzt, dass es zum Jahresende bei 3,9% liegen werde. Die BNB rechnet für 2022 mit einem BIP-Wachstum von 4,7%..

veröffentlicht am 22.10.21 um 13:25

IWF erhöht Prognose für bulgarisches BIP-Wachstum

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) Bulgariens in diesem Jahr auf 4,5 Prozent nach oben revidiert. Für kommendes Jahr rechnet der IWF mit einem Anstieg von 4,4 Prozent..

veröffentlicht am 20.10.21 um 19:40

Getreidesektor besorgt über Mangel an Düngemitteln

Die Getreideproduzenten sind stark besorgt über den Düngemittelmangel . Die Händler behaupten, dass es nicht genügend Mengen auf dem Markt gebe, weshalb die Preise stark angestiegen seien. Darüber informierte der Vorsitzende des Thrakischen Verbandes..

veröffentlicht am 18.10.21 um 18:35