Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2024 Alle Rechte vorbehalten

Hristo Grosew: "Es ist mir noch unbekannt, weshalb Russland nach mir fahndet."

Der bulgarische Investigativjournalist Hristo Grosew, der in den letzten Tagen des Jahres 2022 von der Regierung der Russischen Föderation zur Fahndung ausgeschrieben wurde, wurde online von bulgarischen Abgeordneten angehört. Er gab bekannt, dass er den Grund, für den er gesucht wird, noch nicht kenne. Er verfüge nur über Informationen der Agentur RIA Novosti, dass er gegen das Gesetz zur Berichterstattung über Militäraktionen verstoßen haben soll, berichtete BNR-Reporterin Maria Filewa. Für Grosew handelt es sich um einen Präzedenzfall, da es das erste Mal sei, dass die nationale Gesetzgebung eines Landes auf einen Bürger eines Drittstaats angewendet werde. Bulgarien habe die Möglichkeit, sich nicht nur hinter einem seiner Bürger zu stellen, sondern auch eine europaweite Initiative zum Schutz des Rechts von Journalisten auf freie Meinungsäußerung zu ergreifen, sagte Hristo Grosew während der Anhörung.



Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Wettervorhersage für Donnerstag, den 6. Juni

Am Donnerstagmorgen wird es trocken und tagsüber sonnig sein. Am Nachmittag ist vor allem in den Bergen Regen zu erwarten. Die Tiefsttemperaturen werden zwischen 14 und 21°C liegen, in Sofia um 14 °C. Die Höchsttemperaturen erreichen Werte von 27..

veröffentlicht am 05.06.24 um 19:45

Immer mehr Fälle von Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Jedes dritte Verbrechen in unserem Land ist ein Verkehrsdelikt, ist eine der Schlussfolgerungen der Studie „Trends und Prävention von Straßenverkehrskriminalität“, die dem Kriminologischen Forschungsrat des Justizministeriums vorgelegt wurde. Sie..

veröffentlicht am 05.06.24 um 17:53
Dobromir Schiwkow

48,3 Prozent wollen ein nationales Parlament und 47,4 Prozent das Europäische Parlament wählen

290.000 Bulgaren, die am 9. Juni wählen wollen, haben sich noch nicht entschieden, für wen. Das sind 10 Prozent derjenigen, die angegeben haben, dass sie wählen gehen werden, so Dobromir Schiwkow von Market Links gegenüber dem Fernsehsender BTV...

veröffentlicht am 05.06.24 um 13:50