Der langerwartete Frühling schickt sich an, seine farbenfrohe Herrschaft anzutreten. Die Natur ist zu neuem Leben erwacht und die Menschen ihrerseits zieht es ins Grüne hinaus. Die Sonne lacht immer häufiger und lässt die Blütenpracht erst richtig zur Wirkung kommen. Es ist ein wahres Fest, zumal die Frühjahrsfeste an sich schon die schönsten sind. Unter ihnen hebt sich der Palmsonntag – im Volksmund Blumensonntag genannt, besonders heraus. Die meisten Bulgaren finden stets einen Grund, ihn zu begehen – sei es als Namenstag, oder ganz einfach auch als Tag der Gärtner, zu denen sich nicht einzig die Berufsgärtner zählen, sondern alle, die einen Garten pflegen, sei es auch nur auf dem Balkon.
Der Palmsonntag und das schöne Wetter erinnern viele Sofioter, dass es ja in ihrer Stadt einen herrlichen Botanischen Garten gibt, der der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften angehört. Er liegt am Fuße des Witosche-Gebirges – dem Hausberg der Sofioter. Er zeigt aber nicht nur die hiesige Flora, sondern auch exotische Pflanzen, die jeder gern zu Hause pflegen würde. Der letzte Winter war in Bulgarien sehr streng, doch Dank der aufopferungsvollen Arbeit der Experten, ist im Botanischen Garten keine einzige Pflanze eingegangen. Der Frühling hat nun alles in Farben getaucht und die Blütenpracht, sei es in den Gewächshäusern, oder auch im Park des Botanischen Gartens kann nur schwer überboten werden. Getreu der Traditionen veranstaltet er am Palmsonntag einen Tag der offenen Tür – der Eintritt ist für alle Besucher frei. Wir unterhielten uns mit der Direktorin des Botanischen Gartens Antoinetta Petrowa:
Die roten Pfingstrosen, die Seerosen und die Schneeglöckchen gehören zu den Pflanzen, die unseren Vorfahren schon in Urzeiten aufgefallen sind. Ihre Schönheit wird in etlichen Volksliedern besungen und über sie werden verschiedene Legenden erzählt. „Für die Chinesen haben die Pfingstrosen eine bestimmte Bedeutung, anders sehen sie die Griechen und bei den Bulgaren gelten sie als Blumen Gottes“, erzählt weiter Antoinetta Petrowa, Direktorin des Botanischen Gartens von Sofia. Sie erinnert uns daran, dass die Pfingstrose als Symbol des Maienmonats gilt.
Zur Freude der Sofioter und Gäste der Stadt werden in den Grünanlagen zunehmend mehr Blumenbeete angelegt. Die Blütenteppiche sind eine wahre Augenweide, die jedoch nicht über Probleme hinwegtäuschen können:
„Einerseits bemerken wir, dass die Grünflächen Sofias besser gepflegt werden und mehr Blumen aufweisen, andererseits besagt jedoch die Statistik, dass die Grünanlagen prozentual weniger werden“, betont Antoinetta Petrowa. „In einigen Wohnvierteln sind in den letzten 20 Jahren die Grünflächen sogar um ein Mehrfaches zurückgegangen.“
Übersetzung: Wladimir Wladimirow
Fotos: Botanischer Garten Sofia, BGNES und Archiv
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