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Dimitar Gortschakow und seine „Musik unter dem Baum“

Foto: Facebook / Dimitar Gorchakov Artist Page

Der junge Pianist Dimitar Gortschakow ist Absolvent der Nationalen Musikakademie „Pantscho Wladigerow“. Bereits als Student war er an Projekten mit elektronischer Musik und verschiedenen Experimenten beteiligt. Seine große Liebe sind Jazz und Improvisation, aber er verfügt auch über Kenntnisse und Erfahrung im Bereich der klassischen Musik und Folklore. Das Projekt „Musik unter dem Baum“ wurde gemeinsam mit der Schauspielerin Katerina Stojanowa mit Unterstützung der Sofioter Stadtgemeinde konzipiert und umgesetzt und ist Teil der Initiative „Solidarität in der Kultur“.

Die Geschichte des Video-Konzerts, das am 28. Juni live übertragen wurde, ähnelt vielen anderen kreativen „Explosionen“ während der Quarantäne. Dimitar Gortschakow hat zusammen mit seiner Freundin Katerina Stojanowa beschlossen, sich in Slatiza zu isolieren - einer kleinen Stadt unweit von Sofia, wo seine Familie ein Haus hat. Hier wurde die Idee für „Musik unter dem Baum“ geboren: ein Online-Konzert auf dem Hof, inmitten von Grün, Vogelgezwitscher und sporadischem Hundegebell in den Pausen. Die meisten Stücke sind Eigenkompositionen. Eines von ihnen - „Weltall“ - wurde in einem Video von Katerina aufgenommen.

Da wäre auch ein weiteres interessantes Detail, das nur professionelle Musiker und Liebhaber von Verschwörungstheorien verstehen werden - Dimitar hat sein elektronisches Klavier auf den Ton „A1“ aus der ersten Oktave gestimmt, der eine Tonfrequenz von 432 Hertz aufweist. Dies ist eine niedrigere Frequenz, die vor der Änderung auf 440 Hertz (die nach einigen Quellen nach einem Dekret von Goebbels erfolgte) verwendet wurde. Letztere wurde 1953 auf einer Konferenz der Internationalen Organisation für Normung in Frankfurt zur Norm erklärt. Es wird angenommen, dass die niedrigere Frequenz für inneren Frieden und Harmonie sorgt. Das Video zum Stück „Musik unter dem Baum“ wird Ende Juli online verfügbar sein.

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