Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2021 Alle Rechte vorbehalten

Staatsanwaltschaft leitet Untersuchung zu den Machtmissbrauch-Vorwürfen gegen die Regierenden ein

Sijka Milewa
Foto: prb.bg

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zu den Machtmissbrauch-Vorwürfen gegen die Regierenden eingeleitet, die die Geschäftsleute Swetoslaw Iltschowski und Iwan Angelow gegenüber dem Parlamentsausschuss für die Revision der Regierung des Landes in den vergangenen 10 Jahren gemacht haben. Dies teilte die Sprecherin der Generalstaatsanwalts, Sijka Milewa, mit und erläuterte, dass die Untersuchung schon vor einigen Tagen begonnen hat.

Swetoslaw Iltschowski zufolge hätten Geschäftsleute Goldbarren dem Premierminister Bojko Borissow geschenkt und er selbst sei dazu gezwungen gewesen, den Regierenden einen Teil von seinem Umsatz zu zahlen sowie fiktive Geschäfte im Interesse des Besitzers der Firma „Gradus“, Iwan Angelow abzuschließen. Iwan Angelow selbst bestätigte, dass er für den ungehinderten Export seiner Produkte ins Ausland Unterstützung von Premierminister Bojko Borissow für die tierärztliche Zertifizierung erhalten habe.


mehr aus dieser Rubrik…

Nationaler Krebsplan in Arbeit

Eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Vertretern der Fachärzteräte beim Gesundheitsminister, führenden Spezialisten auf dem Gebiet onkologischer und hämatologischer Erkrankungen, Vertretern von Patientenorganisationen und der pharmazeutischen..

veröffentlicht am 18.06.21 um 19:14

Öffnung von Grenzkontrollpunkt Ilinden-Exohi steht zur Diskussion

Gemeindevorsteher und der bulgarische Konsul in Thessaloniki, Wassil Pisasantschew, haben auf einem Treffen in Drama über die Öffnung des Grenzübergangs Ilinden-Exohi für Pkws und die Aufhebung der Begrenzungen für Lkws besprochen. Angaben von Bulgarien..

veröffentlicht am 18.06.21 um 17:27

Richter vom Obersten Schiedsgericht zurückgetreten

Die Richter Borjana Dimitrowa und Krassimir Schekerdzhiew, Koordinatoren des Projekts zur Reform der so genannten Justizkarte Bulgariens, sind zurückgetreten. Das Projekt wurde von Anwälten, NGOs, lokalen Gemeinschaften sowie dem zuständigen..

veröffentlicht am 18.06.21 um 16:43