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184 Jahre seit der Geburt des bulgarischen Freiheitsapostels Wassil Lewski

Foto: Archiv

Der bulgarische Revolutionär Wassil Lewski träumte von „einer heiligen und reinen Republik“. Er durchreiste das Land und schuf Revolutionskomitees, um die Befreiung des Landes von annähernd 500jähriger osmanischer Fremdherrschaft vorzubereiten.

Am heutigen Tag, den 18. Juli 2021, vor genau 184 Jahren wurde der bulgarische Freiheitsapostel Wassil Iwanow Kuntschew – Lewski geboren. Zu den Orten, an denen seiner gedacht wird, ist einer hinzugekommen. E ist das Dorf Wetrino im Nordosten Bulgariens, in dem heute Abend unter Beisein von Einheimischen und Gästen eine Büste Wassil Lewskis eingeweiht werden soll, an der man in Dankbarkeit Blumen und Kränze niederlegen wird.

Der Geburtstag des bulgarischen Nationalhelden wird in der Stadt Kalofer – seinem Geburtstort, besonders feierlich vermerkt. In diesem Jahr findet dort die 30. Ausgab des ihm gewidmeten Volksfests statt, das gleichzeitig als Stadtfest begangen wird.

Das Fest beginnt mit einem Gottesdienst in der Nikolaus-Kirche, woraufhin die Flaggen Bulgariens und der Stadt Karlowo in einer Zeremonie gehisst werden sollen. Parallel dazu wird man die Teilnehmer der Nationalen Wanderung „Auf den Spuren des Freiheitsapostels“ begrüßen. Für den Abend ist der traditionelle große Zapfenstreich geplant.

Die Ideale des Freiheitsapostels leben in den Herzen aller vaterlandsverbundener Bulgaren.

In heutiger Zeit aber, die vom Materiellen und dem Machtkampf überschattet wird, scheint es zunehmend schwieriger zu sein, sich voll und ganz dem Vaterland zu widmen. Es gibt jedoch auch viele Menschen, die sich dem Freiheitsapostel und seinem Werk verschrieben haben. Unter ihnen ist ein visueller Künstler, der seine Werke stets mit „No Name“ unterzeichnet. Mehr über ihn können Sie in einem unserer Archivbeiträge nachlesen, den Sie hier finden können.

Zusammengestellt: Elena Karkalanowa

Übersetzung und Redaktion: Wladimir Wladimirow

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