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BLICKPUNKT BALKAN

Foto: BGNES

Griechen können künftig auch per Post wählen 

Die Griechen im Land und im Ausland werden künftig auch per Briefwahl wählen können, entschied die griechische Regierung. Die Nachricht wurde vom griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis bekannt gegeben, informiert die bulgarische Nachrichtenagentur BTA. Die neue Wahlmöglichkeit tritt bereits bei der Europawahl 2024 in Kraft. "Mit der Einführung der Briefwahl werden zum ersten Mal in der Geschichte unseres Landes alle Hindernisse für die Teilnahme am Wahlprozess für alle wahlberechtigten Griechen beseitigt, unabhängig davon, wo sie leben und wo sie sich am Tag der Europawahl befinden - in Griechenland oder im Ausland", sagte die Innenministerin Niki Kerameos. Die im Ausland lebenden Griechen werden nur per Briefwahl wählen können. Dort seollen keine Wahllokale erlffnet werden. Die Griechen im Inland können sich zwischen der Briefwahl und dem Besuch eines Wahllokals entscheiden.
Ivica Dačić: Drei Viertel der EU-Länder würden die Prüfung jetzt nicht bestehen

Die Außenminister von Nordmazedonien (Buyar Osmani), Serbien (Ivica Dačić), Bosnien und Herzegowina (Elmedin Konaković), Montenegro (Filip Ivanovic) und Albanien (Igli Hasani) haben am Rande des 30. OSZE-Ministergipfels in Skopje einen gemeinsamen Standpunkt zur Bekämpfung von Korruption und Geldwäsche unterzeichnet, berichtet BGNES. Elmedin Konaković sagte, dass die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit im Kampf gegen die Korruption von entscheidender Bedeutung sei.
"Wenn jetzt alle EU-Mitgliedsstaaten das durchmachen müssten, was wir hier alle durchmachen, um der Union beizutreten, würden drei Viertel der Länder die Prüfung nicht bestehen", sagte der serbische Außenminister Ivica Dačić, zitiert von der mazedonischen Nachrichtenagentur MIA. Seinen Worten zufolge gibt es dort Korruption, wo es Geld, Macht und Einfluss gibt und wo Korruption in Form von Gesetzen durchgesetzt wird. "Im Westen ist es legal, Provisionen zu kassieren, hier gilt es als Korruption", sagte Ivica Dačić.
Nordmazedonien und Ungarn werden sich gegen die bulgarische Gebühr für russisches Gas zur Wehr setzen

Die Regierungen Nordmazedoniens und Ungarns werden sich gemeinsam für die Abschaffung der von Bulgarien am 13. Oktober eingeführten Gebühr für den Transport von russisches Erdgas einsetzen, um die Energie- und Gassicherheit für beide Länder zu gewährleisten. Darauf einigten sich der nordmazedonische Wirtschaftsminister Kreshnik Bekteshi und der ungarische Außenminister Péter Szijjártó in Skopje, wie das nordmazedonische Wirtschaftsministerium mitteilte. Die beiden Minister bezeichneten die Gebühr als "illegal" und ihre Einführung als "unfreundlichen Akt", berichtete die BTA.
Zypern ergreift Maßnahmen zur Förderung seiner landwirtschaftlichen Erzeugnisse
Zypern führt ein Markenzeichen für seine landwirtschaftlichen Erzeugnisse ein, um die lokale Produktion zu fördern und sie für den kulinarischen Tourismus zu bewerben. Das neue Markenzeichen ergänzt die Bemühungen des Inselstaates, traditionelle zyprische Lebensmittel durch die europäische Registrierung zu schützen. Es wird davon ausgegangen, dass das neue Label die zyprischen Regionen weiter unterstützen, die hohe Qualität und die Traditionen der lokalen Lebensmittelindustrie hervorheben und das zyprische Tourismusprodukt bereichern und fördern wird. Derzeit verfügt das Land über drei Erzeugnisse mit geschützter Ursprungsbezeichnung in der EU, darunter der traditionelle Halloumi-Käse, informiert die BNR-Korrespondentin in Zypern Branislava Bobanac.
Riesiger Weihnachtsbaum und Kunsthandwerker aus ganz Rumänien auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Parlament in Bukarest

Ein 30 Meter hoher Weihnachtsbaum erstrahlte vor dem Parlament auf dem Verfassungsplatz in Bukarest. Um ihn herum wurde der größte Weihnachtmarkt Rumäniens aufgebaut. In den über 130 Geschäften der "Weihnachtsstadt" präsentieren Kunsthandwerker aus dem ganzen Land, authentische Künstler und lokale Produzenten ihre Erzeugnisse und Traditionen, berichtete das BNT. Für die Liebhaber der romantischen Vergnügung stehen ein Riesenrad, ein Karussell und eine Bimmelbahn zur Verfügung.
Zusammengestellt: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Georgetta Janewa

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Der Bulgarische Nationale Rundfunk und Radio Rumänien mit einem gemeinsamen Ziel - Desinformationen und Fake News bekämpfen

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