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4500 Landwirte errichten Straßenblockaden aus Protest gegen Subventionskürzungen

Dem Streik der bulgarischen Eisenbahner haben sich seit Anfang der Woche die Landwirte angeschlossen. Ihr Protest ist zeitlich unbegrenzt, wurde nach einem Treffen mit Landwirtschaftsminister Miroslaw Najdenow bekannt.

Die Landwirte protestieren gegen die einseitige Kürzung der Subventionen für 2011 um fast die Hälfte seitens des Finanzministeriums. Auf dem Treffen im Agrarministerium haben die Protestierenden keine konkreten Vorschläge bekommen.

An den Protestmaßnahmen beteiligen sich insgesamt 4500 Landwirte mit 2500 Agrarfahrzeugen. 330 Fahrzeuge aus Haskowo und Stara Zagora in Südbulgarien haben zwei Kilometer vor dem bulgarisch-türkischen Grenzübergang Kapitan Andreewo Stellung bezogen. Die Landwirte aus der Region Wratza, Nordbulgarien, wollen ihrerseits die Europastraße E-79 von Rumänien über Bulgarien nach Griechenland blockieren.

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