Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2024 Alle Rechte vorbehalten

KNSB fordert Aufhebung von Parlamentsbeschluss

Die Konföderation der unabhängigen Gewerkschaften Bulgariens (KNSB) forderte das Parlament nachdrücklich auf, seinen Beschluss vom 6. April 2020 zu korrigieren, das besagt, dass Abgeordnete, Minister, Staats- und Regierungschefs sowie die Leiter von staatlichen Agenturen ihre Gehälter zur Bekämpfung des Coronavirus spenden müssen.

Laut KNSB verstoße diese Entscheidung gegen die Verfassung und die von Bulgarien ratifizierte Konvention der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO), die jegliche Einschränkung der Freiheit des Arbeitnehmers verbiete, jederzeit über seinen Lohn zu verfügen.

Die Gewerkschaft unterstreicht außerdem die enorme Belastung für die Leiter der Arbeits- und Sozialhilfeagenturen, der Arbeitsaufsichtsbehörde, des Nationalen Instituts für soziale Sicherheit und der Finanzagentur in der Krise. Sollte der Beschluss nicht korrigiert werden, beabsichtige die KNSB, bei der IAO eine Beschwerde einzureichen.




Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Protest von Bergleuten blockiert das Zentrum von Sofia

Tausende Bergleute und Energiearbeiter, Mitglieder der beiden Gewerkschaften KNSB und „Podkrepa“, versammelten sich aus Protest auf dem Platz zwischen den Gebäuden der Volksversammlung und des Ministerrats. Die Demonstranten forderten das..

veröffentlicht am 25.04.24 um 14:18
Wesselin Nalbantow

Akuter Personalmangel in der Tourismusbranche

Wesselin Nalbantow, stellvertretender Vorsitzender des Bulgarischen Hotel- und Gaststättenverbandes, wies darauf hin, dass der Staat keine umfassende Politik in Bezug auf zukünftige Mitarbeiter verfolgt. „Das Personal geht ins Ausland“, sagte..

veröffentlicht am 25.04.24 um 13:17
Rossen Scheljaskow

Abgeordnete haben Parlamentspräsident Scheljaskow des Amtes enthoben

Die Volksversammlung hat über den von PP-DB, BPS und „Wasraschdane“ beantragten Rücktritt von Parlamentspräsident Rossen Scheljaskow abgestimmt. Von den 232 im Plenarsaal anwesenden Abgeordneten stimmten 129 dafür, die übrigen 103 waren dagegen...

veröffentlicht am 25.04.24 um 12:10