Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2025 Alle Rechte vorbehalten

Unternehmer stemmen sich gegen Änderung des Steuersystems

Es ist nicht akzeptabel, ein funktionierendes Steuersystem zu ändern, das einen ausgeglichenen Haushalt sichert. So lautet die Reaktion der Bulgarischen Industrie- und Handelskammer auf die Steuerreform-Vorschläge der Gewerkschaftszentrale KNSB. In einer Situation, in der die Entwicklung der Wirtschaftslage unvorhersehbar ist und mit einem BIP-Rückgang von über 7 Prozent gerechnet wird, kann jede Änderung des Steuersystems zu Chaos bei Unternehmen und Bürgern und zu negativen Auswirkungen auf die Steuereintreibung führen, so die Meinung der Bulgarischen Industrie- und Handelskammer.

Vor einigen Tagen hat die KNSB die Einführung eines nicht steuerpflichtigen Mindesteinkommens vorgeschlagen, das dem Mindestlohn des Landes entspricht; eine Einkommenssteuer von 15 Prozent und eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf 15 Prozent. Derzeit wird in Bulgarien eine Pauschalsteuer von 10 Prozent und eine Mehrwertsteuer von 20 Prozent entrichtet.


Последвайте ни и в Google News Showcase, за да научите най-важното от деня!

mehr aus dieser Rubrik…

Bulgarische Erzeuger fordern mehr Bauernmärkte

Die Situation im Land verdeutlicht, dass der Staat dringend Voraussetzungen für mehr Bauernmärkte schaffen muss, auf denen die Landwirte ihre Produkte direkt an die Verbraucher verkaufen können. Das erklärte der bulgarische Bauernverband im Zusammenhang..

veröffentlicht am 20.02.25 um 17:13

Kokain im Wert von über 200.000 Euro in der Nähe von Simitli beschlagnahmt

Bei einer spezialisierten Polizeiaktion der Generaldirektion für die Bekämpfung des Drogenhandels wurde eine organisierte kriminelle Gruppe aufgedeckt, die auf dem Gebiet der Region Blagoewgrad operiert. Es wurden fünf Kilogramm Kokain im Wert von über..

veröffentlicht am 20.02.25 um 16:19

Bulgaren in Frankfurt erörtern Eurozone und echte Nachrichten

Die bulgarische Gemeinschaft in Frankfurt am Main hat heute Möglichkeit für eine Begegnung mit Meglena Plugtschiewa, einstige Vizepremierin Bulgariens (2008-2009) und Botschafterin unseres Landes in Deutschland (2004-2008), sowie Kiril Waltschew,..

veröffentlicht am 20.02.25 um 13:05