Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2021 Alle Rechte vorbehalten

Mehrheitswahlen – bei einem sicheren Parlament

Slawi Trifonow
Foto: BGNES

Der Parteivorsitzende von „Es gibt ein solches Volk“ Slawi Trifonow kritisierte die Absicht von GERB, dem Parlament einen Gesetzentwurf zur Änderung des Wahlsystems von einem Verhältnis- zu einem Mehrheitswahlsystem vorzulegen.
„Warum hat GERB das Mehrheitswahlsystem nicht vor fast fünf Jahren akzeptiert, als sie an der Macht war und als in einem gesetzlich abgehaltenen Referendum zweieinhalb Millionen bulgarische Bürger sich für ein Mehrheitswahlsystem ausgesprochen haben? Die Antwort ist simpel: Wenn sie vor dem Problem stehen, ihre Macht zu verlieren, bedienen sich diese Menschen der Hinhaltetaktik“, postete Slawi Trifonow auf Facebook. Ihm zufolge ist GERB eine toxische Partei, die nicht die Zeit bekommen wird, die sie will. Er weist darauf hin, dass zur Einführung eines Mehrheitswahlsystems ein sicheres und friedvolles Parlament erforderlich ist, um die damit verbundenen technologischen Probleme anzugehen.

Das Referendum zur Einführung eines Mehrheitswahlsystems fand 2016 auf Initiative von Slawi Trifonow statt.


mehr aus dieser Rubrik…

Bujar Osmani und Swetlan Stoew

Bulgarien erwartet konkrete Schritte von der Republik Nordmazedonien

Auf dem Abschlussforum in Antalya im Rahmen der turnusmäßigen Präsidentschaft der Türkei im Südosteuropäischen Kooperationsprozess (SEECP) ist Bulgariens Außenminister Swetlan Stoew heute mit dem Außenminister der Republik Nordmazedonien Bujar..

veröffentlicht am 17.06.21 um 18:00
Stella Kyriakides und Stojtscho Kazarow

EU-Kommissarin Stella Kyriakides richtet Impf-Appell an die Bulgaren

Bulgarien erhält von der Europäischen Kommission eine Methodologie zur Berechnung der Zahl der Menschen, die bereits mit dem Virus in Berührung gekommen sind. Das gab Gesundheitsminister Dr. Stojtscho Kazarow bei einem gemeinsamen Briefing mit der..

veröffentlicht am 17.06.21 um 16:49
Andrej Schiwkow

Lösung für Wärmekraftwerk „Mariza-Ost 2“ gesucht

Das Energieministerium prüft Optionen, wie das Wärmekraftwerk „Mariza-Ost 2“ nach dem 1. Juli weiterbetrieben werden soll, ohne dass sich das auf den Strompreis für Haushalte auswirkt. Dies teilte Energieminister Andrej Schiwkow mit. Zur..

veröffentlicht am 17.06.21 um 15:02