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Deutsche Unternehmen in Bulgarien erwarten rapiden Umsatzrückgang

Foto: AHK Bulgarien

Die Deutsch-Bulgarische Industrie- und Handelskammer führte vom 20. bis 23. März ein Umfrage unter 77 Mitgliedsunternehmen über ihre Erwartungen im Zusammenhang mit den Auswirkungen der CIVOD-19-Seuche durch. Die Mehrheit der Teilnehmer (30,77%) erwartet für 2020 einen deutlichen Umsatz- und Einnahmenrückgang aufgrund des einschränkenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. 23,08 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Situation und die Folgen, die auf sie zukommen, immer noch nicht abschätzen können. Die restlichen Unternehmen erwarten einen Rückgang von mehr als 10 Prozent (16,92% der Umfrageteilnehmer), mehr als 50 Prozent (18,46% der Umfrageteilnehmer) und einen geringen Rückgang von weniger als 10 Prozent (7,69% der Umfrageteilnehmer). Nur 3,08 Prozent der Befragten erwarten nach dem Ende des Ausnahmezustands keinen Rückgang. In Bezug auf die zu Maßnahmen, die während der Krise von den Unternehmen ergriffen werden, antworteten 31,13 Prozent, dass sie ihre Mitarbeiter in unbezahlten oder bezahlten Urlaub schicken werden. 18,87 Prozent müssen einen Teil ihres Personals abbauen und weitere 17,92 Prozent werden ihre Produktionskapazität reduzieren, um zusätzliche Kosten zu sparen. Nur 16,04 Prozent der Unternehmen sind bereit, in Kurzarbeit zu gehen, während die restlichen 16,04 Prozent andere Maßnahmen wie Home Office, Arbeitsplatzumstrukturierung oder interne Umstrukturierung wählen. Auf die Frage „Spüren Sie bereits jetzt Auswirkungen des Coronavirus auf Ihre Geschäfte in Bulgarien?“ antworteten 92,31 Prozent der Befragten mit „Ja“ und nur 7,69 Prozent mit „Nein“.

Die Umfrageergebnisse im Detail finden Sie hier.


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