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Lockerung der Corona-Maßnahmen in Bulgarien muss verlangsamt werden

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Der nationale Hauptgesundheitsinspektor und Mitglied des bereits aufgelösten Nationalen Krisenstabs zur Coronavirus-Prävention und -Bekämpfung, Dozent Angel Kuntschew, warnte davor, dass die Lockerung der Corona-Maßnahmen unweigerlich Auswirkungen auf die Morbidität haben wird.

In einem Interview mit dem BNR sagte er, er würde empfehlen, die bevorstehende Eröffnung von Nachtclubs nicht zuzulassen. Darüber hinaus ist es laut Kuntschew notwendig, ein Koordinierungsgremium im Kampf gegen Covid-19 zu haben, da der Epidemieprozess weitergeht und Entscheidungen getroffen werden müssen.

Der Hauptgesundheitsinspektor bezeichnete die jetzige Situation in Bulgarien als „Tanz auf der Rasierklinge, den das Land ziemlich erfolgreich bewältigt", wobei die hohe Sterblichkeit auch auf den schlechten Gesundheitszustand der Bulgaren – Herzinfarkte, Schlaganfälle, Fettleibigkeit usw. – zurückzuführen sei.

In Bezug auf die Impfstoffe erklärte der Epidemiologe, dass eine Kampagne mit präzisen und klaren Botschaften unbedingt erforderlich sei, damit die Bürger über die Vorteile von den Impfstoffen gut informiert werden könnten.


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