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Bulgariens Auslandsverschuldung bleibt überschaubar und vorhersehbar

Hauptgebäude der BNB in Sofia
Foto: BGNES

Seit 2002 habe sich die geografische Struktur der bulgarischen Schulden nach Angaben der Bulgarischen Nationalbank (BNB) erheblich verändert. Waren früher die meisten bulgarischen Anleihen im Besitz von Rentenfonds in den Vereinigten Staaten, sind jetzt 80 Prozent der Grundpfandpapiere im Besitz von europäischen Banken und Rentenfonds. Etwa 16 Prozent der Kredite stammen von bulgarischen Investoren.

Über 80 Prozent der Schulden sind in Euro, bis zu 8 Prozent in US-Dollar, der Rest in Lewa und anderen Währungen. Bulgarien erfreut sich eines großen Interesses seitens Investoren und verkauft als ein reiches Land seine Wertpapiere mit Zinsen. Die meisten neuen Kredite werden zur Refinanzierung alter Schulden aufgenommen, wobei die Nettoverschuldung nicht wachsen würde, was laut der BNB eine der Bedingungen für den Beitritt zur Eurozone ist.


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