Blickpunkt Balkan

Wiederaufnahme der Verhandlungen zur Wiedervereinigung Zypern

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In Genf wurden heute die Gespräche zur Wiedervereinigung Zyperns zwischen dem Präsidenten der Türkischen Republik Nordzypern Mustafa Akinci und dem Präsidenten der Republik Zypern Nikos Anastasiades wiederaufgenommen. Am Dienstag soll sich der neue UN-Generalsekretär Antonio Guterres den Verhandlungen hinzugesellen. Er bezeichnete die Verhandlungen als "historische Möglichkeit" für einen Durchbruch in der Zypern-Frage. Für den 12. Januar ist zudem eine Konferenz mit den größten Garanten des Konflikts Großbritannien, Griechenland und der Türkei geplant.

Reina-Attentäter von Istanbul identifiziert

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Die türkischen Direktionen für Terrorbekämpfung und Aufklärung haben die Identität des Attentäters von Istanbul geklärt. Der Massenmörder aus der Neujahrsnacht im Reina-Klub in Istanbul gehört der Uzbek-Zelle an und heißt Abdulkadir Masharipov. Er stammt aus Ostturkestan. Die türkischen Sicherheitskräfte haben landesweite Fahndung zur Erfassung des Attentäters gestartet. Dabei wurden u.a. auch alle Zufahrtwege in Richtung Bulgarien abgeriegelt. Allerdings liegen noch keine Nachrichten über reelle Fahndungsergebnisse vor.

Gruevski gegen Regierungsbildung um jeden Preis

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Er werde versuchen, eine Regierung zu bilden, jedoch nicht um jeden Preis. Das erklärte der Parteichef der größten Partei in Mazedonien VMRO-DPMNE Nikola Gruevski. Im Zusammenhang mit der Erklärung der albanischen Parteien im Land mit der Forderung nach einer Änderung des Grundgesetzes, Albanisch als zweite Amtssprache und der Änderung der Staatssymbole erklärte Gruevski kategorisch, die Einführung einer zweiten Amtssprache käme nicht in Frage. Die Partei von Gruevski hat nun bis zum 29. Januar Zeit zur Regierungsbildung. Danach würde die zweitstärkste politische Kraft, die Sozialdemokratische Union mit der Regierungsbildung betraut.

Albanien unterstützt offiziell Appell zur Grundgesetzänderung in Mazedonien

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Der albanische Ministerpräsident Edi Rama hat sich offen hinter die Erklärung der drei albanischen Parteien in Mazedonien gestellt. Nach Ansicht von Rama "geht es um eine historische gemeinsame Plattform" für die Sondierungsgespräche bei der Bildung der neuen mazedonischen Regierung. Die drei Parteien beziehen sich bei ihren Forderungen zur Änderung des Grundgesetzes auf den Ochrid-Vertrag von 2001. Allerdings sieht dieser Vertrag keine derartigen Änderungen vor.

Präsident der Republika Srpska für Teilung von Bosnien-Herzegowina

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Bosnien-Herzegowina habe keine Zukunft. Die einzige Lösung des Problems sei eine friedliche Teilung. Das erklärte Milorad Dodik, Präsident der Republika Srpska, einer der Verwaltungseinheiten von Bosnien und Herzegowina. Dieses Statement gab Dodik am Vorabend des Feststages der Republika Srpska am 9. Januar im Staatsfernsehen ab.

Zusammengestellt von: Stoimen Pawlow
Übersetzung: Christine Christov

Fotos: EPA / BGNES

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