Schließung von Radio Bulgarien bleibt eine offene Frage

Das Inlandsprogramm Horizont des Bulgarischen Nationalen Rundfunks brachte ein Gespräch mit dem Generalintendanten der Einrichtung Alexander Welew und der Vorsitzenden des Redaktionskollegiums von Radio Bulgarien Daniela Konstantinova, das sich um die Absicht der Rundfunkintendanz drehte, das Auslandsprogramm „Radio Bulgarien“ aufzulösen. Alexander Welew begründete diese Absicht mit dem schwachen Interesse gegenüber den Audio-Programmen und Beiträgen von Radio Bulgarien. Daniela Konstantinova äußerte ihrerseits die Befürchtung, dass die Schließung von Radio Bulgarien den Rundfunk als Institution eines einzigartigen Vorteils berauben würde, nämlich im Ausland ein ausgewogenes Bild über Bulgarien vorzustellen. Konstantinova lehnte die Behauptung ab, dass das Interesse im Ausland schwach sei und führte Beispiele an, wie im Internet die Informationen des Auslandsprogramms förmlich vervielfacht werden – sowohl von anderen Seiten, als auch in den sozialen Netzwerken. Auf die Frage, ob der Rundfunkintendant geneigt sei, seine Entscheidung zu überdenken, antwortete Welew, dass man sich den Realitäten nicht entgegenstellen könne. Konstatinova äußerte die Hoffnung, dass sich Präsidialamt, Parlament und andere Institutionen der Argumente der Mitarbeiter von Radio Bulgarien anschließen. Abschließend äußerte die Moderatorin des Gesprächs die Erwartung, dass die Frage offen bleibt und weiter diskutiert wird. Entsprechende Schreiben mit der Stellungnahme und Einschätzung der Kollegen von Radio Bulgarien wurden an verschiedene Institutionen verschickt und auf der Seite des Verbandes der bulgarischen Journalisten veröffentlicht.

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