Blickpunkt Balkan

Weihnachten auf dem Balkan

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Die orthodoxen Christen in Bulgarien, Griechenland und Rumänien feierten am 25. Dezember die Geburt Jesu Christi. Die christliche Diaspora in Istanbul versammelte sich in der Kirche "Hl. Joan Rilski" zum feierlichen Gottesdienst. Für die Kinder der bulgarischen Gemeinschaft wurde ein Fest organisiert, auf dem getanzt und musiziert wurde.
Auch die Katholiken auf dem Balkan haben am 25. Dezember die Geburt Christi gefeiert. Die orthodoxen Christen in Serbien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro hingegen begehen das heilige Fest nach dem Gregorianischen Kalender am 7. Januar.


Gjorge Ivanov: Bulgarien und Mazedonien zur Zusammenarbeit verpflichtet

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Der mazedonische Präsident Gjorge Ivanov erklärte, dass Bulgarien und Mazedonien als Nachbarländer zur Zusammenarbeit verpflichtet sind. Der im August unterzeichnete Nachbarschaftsvertrag sei ein Ergebnis der Kompromisse und könne nicht alle zufrieden stellen, erklärte Ivanov. „Doch um das Ziel zu erreichen, muss an die Zukunft gedacht werden und nicht an die Vergangenheit.“ Er appellierte an die Regierungen beider Länder, für die Umsetzung des Vertrages zu arbeiten.


Sem Fabrici: Die EU ist offen für Serbien

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Der Leiter der EU-Delegation für Serbien Sem Fabrici bestätigte, dass die Tür der EU für Belgrad offen steht und der bevorstehende EU-Ratsvorsitz von Bulgarien eine einzigartige Chance für den Westbalkan bietet, in der EU-Erweiterung voranzukommen und die Unumkehrbarkeit dieses Prozesses zu garantieren.


Privatisierung des Hafens von Thessaloniki schreitet voran

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Die griechische Regierung hat die Vereinbarung über den Verkauf des Mehrheitspakets der Aktien vom Hafen in Thessaloniki unterzeichnet. 67% der Aktien wurden an einem Konsortium verkauft, zu dem Firmen aus China, Frankreich, Deutschland und Griechenland gehören. Das Geschäft beläuft sich auf 1,1 Milliarden Euro. Darin eingeschlossen sind 180 Millionen Euro, die in den nächsten sieben Jahren in die Infrastruktur des Hafens investiert werden sollen. Das Geschäfts muss noch vom griechischen Parlament gebilligt werden.


USA bauen Wärmekraftwerk im Kosovo

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Die Regierung im Kosovo hat mit dem privaten Kraftwerksbetreiber ContourGlobal aus den USA einen Vertrag über den Bau eines 500 Megawatt-Kohlekraftwerks unterzeichnet. Damit soll die Energieunabhängigkeit des kleinen Balkanstaates gesichert werden. „Dieses Projekt wird die größte ausländische Investition in der Geschichte des Kosovo sein“, erklärte der US-Botschafter in Pristina Greg Dilawie. Das neue "Kosova e Re" (Neues Kosovo) soll 1,3 Milliarden US-Dollar kosten und die Hälfte der im Land benötigten Elektroenergie sichern. 30% der Summe will ContourGlobal bereitstellen.


Türkei: 12 Personen wegen geplanten Attentaten am Silvester verhaftet

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Türkische Sicherheitskräfte haben 12 mutmaßliche IS-Mitglieder verhaftet, die am Silvesterabend Anschläge geplant hatten, meldete Daily Sabah. Einer anonymen Quelle aus Polizeikreisen zufolge habe die Antiterrorpolizei mehrere Adressen in Adana gleichzeitig durchsucht. Zu den Verhafteten gehören auch zwei Männer aus Syrien. Die mutmaßlichen Terroristen hatten Angriffe mit Transportmitteln sowie Messerattacken geplant.

Zusammengestellt von: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Georgetta Janewa

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