Bulgarien drohen Geldstrafen, weil es traditionelle Spezialitäten nicht geschützt hat

Momtschil Nekow
Foto: Emil Nikolow

„Bulgarien verletzt das EU-Recht, weil es traditionelle Spezialitäten wie den bulgarischen Jogurt und Weißkäse nicht durch eine Eintragung im Register der geschützten geografischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel geschützt hat“. Das sagte in einem Interview für den BNR der bulgarische Europaabgeordnete Momtschil Nekow. Lediglich zwei bulgarische Produkte sind im Register der garantiert traditionellen Spezialitäten eingetragen – das Roseöl und die flache Rohwurst aus Gorna Orjahowiza. Nur zum Vergleich – Italien hat über 300 garantiert traditionelle Produkte registriert, Griechenland - 106. Nekow mahnte an, dass unserem Land Geldstrafen drohen und der bulgarische Jogurt seinen Schutz als traditionelle Spezialität einbüßen könnte.


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