Finanzkrise macht Europäische Zentralbank in puncto Erweiterung der Eurozone vorsichtiger

Foto: ecb.europa.eu

Bulgarien hat alle Kriterien erfüllt, um in den Wechselkursmechanismus II aufgenommen zu werden; wir dürfen jedoch keine wirklichkeitsfremde Erwartungen haben, sagte in einem Interview für den Bulgarischen Nationalen Rundfunk Petar Andronow, Vorsitzender der Vereinigung der Banken in Bulgarien.

Er fügte hinzu, dass sich das bulgarische Banksystem in gutem Zustand befände und in den letzten Jahren ein Wachstum verzeichnet und entsprechend sein Kapital abgesichert habe. Laut Andronow haben nicht alle Mitglieder der Eurozone ein stabiles Banksystem besessen, als sie die gemeinsame europäische Währung eingeführt haben. Wegen der bitteren Erfahrungen, die in der Finanzkrise gemacht wurden, sei die Europäische Zentralbank viel vorsichtiger geworden, was die Erweiterung der Eurozone anbelangt.

Der Bankexperte prognostiziert, dass die Bulgaren bei der Einführung des Euro ihre Ersparnisse in der Landeswährung Lew nicht verlieren werden, da der fiskale Wechselkurs beibehalten werden wird. Andronow schloss ferner einen Preisschock aus, da nicht mit einer ernsten Inflation zu rechnen sei.

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