Neue bulgarische Dokumentarfilme über die Wege zur menschlichen Seele

„Die Gärten der Jungfrau Maria“ erzählt über das Leben der Mönche in den Klöstern auf Athos.
Foto: bg.sofiabitingdocs.com

Die 6. Ausgabe des Dokumentarfilm-Festivals "Sofia Biting Docs" läuft unter dem Motto: „Wegbegleiter der Seele“. Zu sehen sind auch zwei neue bulgarische Dokumentarfilme – „Der Weg nach Santiago: Eine Reise der Seele“ und „Die Gärten der Jungfrau Maria“.

Das Festival wurde am 1. Oktober mit dem Film über den Jacobsweg eröffnet. Die Geschichte von Pilgern, die den Weg gehen, um eine Lösung für ihre seelischen Probleme zu finden und aus dieser Reise Energie zu schöpfen, ist mit viel Sinn für Humor gemacht.

Im Film „Die Gärten der Jungfrau Maria“ wird über das Leben der Mönche in den Klöstern auf Athos erzählt. Dem Zuschauer wird ein Einblick in die älteste Mönchsgesellschaft gewährt, in der der Zutritt von Frauen seit über 1000 Jahren verboten ist. Gezeigt wird der Alltag der Mönche, wie sie kochen, saubermachen, Ikonen malen…Die Mönche erzählen die Geschichte einer Ikone, die vor 30 Jahren auf geheimnisvollen Wegen in ihr Kloster gelangt ist. 

Das Doku-Filmfestival, das wichtige und brenzlige Themen wie die Verletzung von Menschenrechten, die Integration der Minderheiten, Umweltprobleme und andere behandelt, läuft bis zum 10. Oktober.

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