Neujahrsansprache des Präsidenten Rumen Radew

Foto: president.bg

Wenige Minuten vor Anbruch des Neuen Jahres 2019 wandte sich das bulgarische Staatsoberhaupt Rumen Radew an alle Bulgaren in der Heimat und fern von ihr mit dem Appell, ihre Verwandten und Freunde, die sie verloren haben, nicht zu vergessen und auch diejenigen, die das Fest erneut in Armut begehen müssen.

Der Präsident unterstrich, dass im vergangenen Jahr nicht genug getan wurde, damit 2019 leichter werde. Im Gegenteil. Das Jahr 2018 sei geprägt von Korruptionsskandalen und Erosion der demokratischen Rechte und Institutionen. Die Probleme seien vertagt, jedoch nicht gelöst. Man habe sich mit dem Fehlen von Zielen und Reformen abgefunden. Gesetz und Gerechtigkeit müssen weiterhin der Willkür weichen.

Der Präsident stellte die Vermutung auf, dass während der Silvesterfeier die Einen über ihre Zukunft, die Anderen aber über ihre Emigrationsvorhaben sprechen werden. An der Festtafel werde bei einigen Bulgaren auch ein ungebetener Gast, die Politik, präsent sein. Politik werde aber nicht am Tisch gemacht, warnte Radew, sondern werde von Millionen bewussten Persönlichkeiten bestimmt und geschmiedet.

Der Präsident brachte zum Abschluss seiner Neujahrsansprache seine Überzeugung zum Ausdruck, dass das bulgarische Volk jede Krise und Ausweglosigkeit überwinden könne, wenn es seinen Egoismus und Angst überwinde und sich im Namen der Gerechtigkeit, des Gesetzes, der Souveränität und aufgeklärten Zukunft vereine. Darin liege der Sinn der Einigkeit, darin liege die Zukunft Bulgariens als Volk und Staat, unterstrich Präsident Rumen Radew.

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