Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2023 Alle Rechte vorbehalten

Präsident Radew fordert funktionierendes Parlament und stabile Regierung

Staatspräsident Rumen Radew
Foto: Archiv Präsidialamt

„Ein geeintes Europa sollte Russlands Krieg in der Ukraine nicht gleichgültig gegenüberstehen. Seine Eskalation ist die größte Gefahr seit dem Zweiten Weltkrieg“, sagte der bulgarische Staatspräsident Rumen Radew nach dem Treffen der Arraiolos-Gruppe in Malta.

Zu den jüngsten Parlamentswahlen in Bulgarien sagte er, dass das Ergebnis keine einfache Koalitionsbildung erlaube, aber die Menschen Dialog, Verständnis, Vernunft und das Finden gemeinsamer Lösungen und Interessen erwarten, denn Bulgarien brauche ein funktionierendes Parlament und eine stabile Regierung.

Radew forderte die Parteien auf, keine Angst davor zu haben, trotz des sich anbahnenden harten Winters die Regierung des Landes zu übernehmen, da das Übergangskabinett eine stabile Grundlage geschaffen habe, um das Land ohne Schwierigkeiten durch diese Periode zu bringen.


mehr aus dieser Rubrik…

Präsidenten Bulgariens und Ungarns teilen gleiche Überzeugung zum Ukraine-Krieg

Bulgarien und Ungarn teilen die Überzeugung, dass die Lösung des Konflikts in der Ukraine nicht durch mehr Waffen, sondern durch mehr Dialog und diplomatische Bemühungen zur Beendigung der Kampfhandlungen erfolgen wird. Das erklärte Präsident Rumen..

veröffentlicht am 02.02.23 um 19:30

Arbeitsmarkt auf dem Weg zur Erholung

Nach dem drastischen Rückgang der Stellenangebote im Dezember 2022 erholt sich der Arbeitsmarkt im Januar. Innerhalb eines Monats ist die Gesamtzahl der Stellenanzeigen um fast 70 % gestiegen, berichtet die Reporterin Natalia Gantchowska. Die meisten..

veröffentlicht am 02.02.23 um 19:23

Investigativjournalist Christo Grozev verlässt aus Sicherheitsgründen Wien

Der bulgarische Investigativjournalist Christo Grozev plant, seine Wahlheimat Wien zu verlasse n, wo er seit fast 20 Jahren lebt. Grund dafür ist die Bedrohung durch russische Geheimdienste , berichtet das österreichische Blatt Falter, zitiert von..

veröffentlicht am 02.02.23 um 19:15