Sendung auf Deutsch
Textgröße
Bulgarischer Nationaler Rundfunk © 2024 Alle Rechte vorbehalten

Werte von PP-DB lassen keine Unterstützung einer GERB-Regierung zu

Foto: BGNES

Alle Parteien in der Koalition „Wir setzen die Veränderung fort-Demokratisches Bulgarien“ (PP-DB) haben beschlossen, eine Regierung mit dem Mandat oder der Beteiligung der GERB-Partei nicht zu unterstützen. 

Das erklärte auf einer Pressekonferenz Assen Wassilew, Ko-Vorsitzender der PP.

Er betonte, dass bei den letzten Wahlen fünfmal mehr ungültige Stimmzettel abgegeben wurden, nämlich mehr als 45.000 gegenüber 9.000 bei den vorherigen Wahlen. Assen Wassilew brachte seine Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck, dass in 17 Prozent der Wahllokale eine Diskrepanz zwischen den von der Maschine registrierten und den in den Protokollen verzeichneten Stimmen besteht. Er fügte hinzu, dass es korrigierte Protokolle und ein systemisches Problem bei der Durchführung und Abrechnung der Wahlen gebe.

Unsere Entscheidung, die GERB nicht zu unterstützen, basiert auf unterschiedlichen Werten, so der Ko-Vorsitzende der PP, Kiril Petkow.

mehr aus dieser Rubrik…

Rumen Radew

Rumen Radew: Wir können keine Entscheidungen treffen, die den Konflikt in der Ukraine ausweiten

Der bulgarische Präsident Rumen Radew nahm auf Einladung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan an der dritten Ausgabe des Diplomatischen Forums in Antalya teil. Das Thema der internationalen Veranstaltung ist die Förderung der Diplomatie als..

veröffentlicht am 01.03.24 um 18:06

PP-DB fordern GERB auf, Regeln für Anti-Korruptions-Kommission gemeinsam im Parlament einzubringen

Die Koalition „Wir setzen die Veränderung fort“ und Demokratisches Bulgarien haben (PP-DB) hat GERB aufgefordert, am 5. März gemeinsam die Regeln für die Ernennung der Mitglieder der Anti-Korruptions-Kommission dem Parlament vorzulegen.  Die..

veröffentlicht am 01.03.24 um 16:24
Kornelia Ninowa

Skandal im Parlament wegen Einwanderern

Heftige Debatten im Plenum verursachten die von der BSP vorgelegten Informationen über 23 Migranten, die am 8. Februar dieses Jahres per Charter von München nach Sofia zurückgeschickt wurden. Die BSP-Vorsitzende Kornelia Ninowa fragte Außenminister..

veröffentlicht am 01.03.24 um 14:00